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Sonntag, 19. Juni 2011

Dudley im Fettanzug?!

Wiedermal unnötige Neuigkeiten, die ich niemandem vorenthalten möchte...
So, Ladies and Gentlemen, wer kennt diesen hübschen jungen Mann hier?



Noch nie gesehen? Aha, aha. Sicher? Vielleicht jetzt?



Kommt schon, so schwer ist das doch nicht... wirklich? Keine Ahnung, wer das sein soll? Na gut, nen letzten Tipp gibts noch.
...
..
.
und scrollen...
..
.
gleich...
..
.

Tataa!



Na bitte! Wie jetzt, wieso die ungläubigen Blicke? Tja, so siehts aus... Harry Melling, der Schauspieler von Dudley Dursley, hatte zwischen dem Dreh des fünften und des siebten Teils von Harry Potter so einige Zeit und hat die auch gut genutzt, um mal so einiges an Gewicht loszuwerden. Das ganze ging so weit, dass die Produzenten für den siebten Teil sogar kurz in Erwägung zogen, die Rolle des Dudley neu zu besetzen oO Letztendlich entschied man sich aber dazu, Harry (also Harry Melling, nicht Harry Potter) in einen Fatsuit zu stecken.

Aber... was ist passiert?
"It was nearly two years ago, I was doing a show at the National Youth Theatre, playing an old man. Before that I had played fat clowns and I thought, 'If I want to have the career I would like, I am going to have to lose weight.' I was just starting drama school, and found I was moving around a lot. I also started to eat sensibly. The weight just dropped off. I went from 16st to 11st 5lb." - Harry Melling, in nem lesenswerten Interview hier (www.telegraph.co.uk)
Der Knabe ist inzwischen 22, in diversen Theaterstücken zu sehen, schlägt sich dort anscheinend auch ganz gut und ist froh, durch seine Gewichtsabnahme das Image, das er durch seine Kinderrollen hatte, komplett los zu sein und so seine richtige Karriere starten zu können. Anders als Radcliffe, Watson und Grint, die man ja sofort mit ihren HP-Rollen verbindet.

Montag, 6. Juni 2011

Schule vergibt Oscars für reife Leistung

Abiturjahrgang des Theodor-Heuss-Gymnasiums feiert im Mühlehof

Mit einem Großaufgebot an Nachwuchsstars haben die „Abiversal Studios“ des Theodor-Heuss-Gymnasiums im Mühlehof in Mühlacker ihre Oscars 2011 vergeben. Dieser Preis – auch Abitur genannt – ist der wichtigste der Mühlacker Kaderschmiede und wird nur einmal im Jahr verliehen.

Von Stefanie Bettinger



Mühlacker. Am Anfang steht der rote Teppich. Unter großem Getöse laufen die preisgekrönten Hauptdarsteller ein, schütteln mal hier Hände, geben dort ein Autogramm – immer im Fokus der Paparazzi. Festtagsroben, eine edler als die andere, und blank gewienerte Schuhe strahlen im Blitzlichtgewitter um die Wette. Es ist ihr Ehrentag, und den wollen sie feiern.

13 Jahre lang haben die 163 Jungschauspieler in der Schulbank geschwitzt und geschuftet. Sie haben Texte auswendig gelernt, sind von einem Casting zum nächsten gezogen und haben harte Kritik von Regisseuren und Produzenten aus der Lehrerschaft über sich ergehen lassen müssen. Manch einer ist auf dem steinigen Weg zum Filmstar verloren gegangen.

Und geht es nach Studiochef und Schulleiter Thomas Mühlbayer, ist dieser harte Weg noch nicht zu Ende: „Wir haben euch das nötige Rüstzeug für die Zukunft mitgegeben, jetzt müsst ihr die Hindernisse des Lebens alleine überwinden“, sagt er mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu den vielversprechenden Nachwuchsmimen, die für den Moment noch vor der Bühne sitzen, bevor sie diese gleich erobern werden. Bald muss er sie ziehen lassen, seine Schützlinge, in die weite Welt des Studiums oder des Berufslebens mit seinen Herausforderungen aller Art.

Immer näher rückt die Preisverleihung, die Spannung steigt. Falten werden glattgestrichen, Schlipse zurechtgerückt. Noch beansprucht allerdings Jurybeiratsvorsitzender Bruno Ziegler das Bühnenlicht. Der Elternsprecher fasst nochmals kurz zusammen, was die Auswahlkriterien für den THG-Oscar sind: Werte, Kompetenz und Wissen. Sie zusammen seien die Basis für ein erfolgreiches Leben.
Auch für ein erfülltes Leben? Ali Altun, langjähriger (Schüler-)Sprecher der Absolventen, erwähnt in seiner Ansprache auffällig oft den Wunsch vieler Altersgenossen, eine Familie gründen zu wollen. Das gehört heute alles zusammen, auch wenn das Kind eines Stars zu sein bedeuten sollte, à la Brangelina zwischen allen Kontinenten aufzuwachsen. 20 Stunden zuvor waren einige der Anwesenden noch auf einem Gastspiel in Mallorca. Aber da die Abiversal Studios ihren Nachwuchs bilingual ausbilden, ist es überhaupt kein Problem, sprachliche Barrieren zu überwinden.

Es ist so weit. Völlig abgeklärt nehmen sie ihre Trophäe entgegen, eine(r) nach dem anderen. Reihenweise hagelt es Sonderpreise für besonderes Engagement am Set, hinter den Kameras, im Schneideraum und in der Ausstattung. Der Ehren-THG-Oscar für die Jahrgangsbeste geht an *blablabla*. Jahrgangsbester ist *blablabla*.
Hinter den Kulissen, außerhalb des Rampenlichts, fällt dann die Maske: Sie haben es geschafft, endlich! Nie wieder muffige Akademieluft, keine Probe-Castings mehr. Als Stars verlassen sie den Festsaal. Jetzt kann das Leben losgehen.

*Rest herausgenommen wegen Datenschutz und so*

Quelle: Mühlacker Tagblatt vom 06.06.2011

Sonntag, 5. Juni 2011

Startet mit Schwung

Abiball mit Zeugnisübergabe im Mühlehof.

Im Senderstädter Mühlehof sind am Samstagabend die Zeugnisse und Preise verteilt worden. Bis in die Nacht wurde bei einem abwechslungsreichen Programm gefeiert. „Lernen ist eigenverantwortliches Tun“, gab Schulleiter, Oberstudiendirektor Thomas Mühlbayer, in seiner Ansprache den Schulabsolventen mit auf den weiteren Lebensweg. Gute Noten würden erst durch entsprechenden Einsatz wertvoll. „Macht was draus und startet mit Schwung“, so Mühlbayer.
„Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben“, zitierte Elternbeiratsvorsitzender Bruno Ziegler in seiner launigen Rede den Dichter Wilhelm Busch. Trotzdem appellierte er an die Abiturienten, auch künftig dem THG und dem Förderverein verbunden zu bleiben und die Arbeit des Vereins durch den Jahresbeitrag von 16 Euro zu fördern.
„Ihr seid die letzten Schüler, die 13 Jahre entspannt durch die Schule gehen durften“, resümierte Ziegler humorvoll und witzig die Zeit der Abiturienten am THG. „Höhepunkte“ seien dabei die Herbst-, Weihnachts-, Winter-, Oster-, Pfingst- und Sommerferien gewesen. Der eine oder andere werde hoffentlich als Mentor für den Berufsorientierungstag wiederkommen oder als Lehrer. „Ein paar wenige werden dann als Minister oder gar als Ministerpräsident zurück kommen“, witzelte Ziegler in Anspielung auf den THG-Absolventen und ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus. Statistisch gesehen sei aber sehr wahrscheinlich, dass die Abiturienten als Eltern wieder ans Gymnasium kämen. Und wenn sie sich besonders anstrengten, könnten sie auch Elternbeiratsvorsitzender werden.
„So wie die Schule eine Baustelle ist, sind auch wir eine Baustelle“, bekundeten Schulsprecher Ali Altun und René Baral in ihrer Ansprache für die Abiturienten. Das Abitur sei ein Bonus, das Leben kennenzulernen. „Jeder muss den gleichen Zugang zur Bildung haben, egal welcher Herkunft“, appellierten sie. „Nehmt eure Zeugnisse mit Stolz an und denkt daran, was ihr dafür geleistet habt.“ Stehende Ovationen erhielt THG-Hausmeister Hermann Schäfer, der im Juli nach 38 Jahren in den Ruhestand geht. Nach der Zeugnisausgabe und der Verleihung der Preise erfolgte ein Essen und die anschließende Unterhaltung der Abiturienten.



Quelle: PZ-online

Mittwoch, 1. Juni 2011

Jüngste Bigband erspielt sich Sonderapplaus


Beim Benefizkonzert im Mühlehof punktet auch das Ensemble des Mühlacker Theodor-Heuss-Gymnasiums

Von Eva Filitz

Mühlacker.
Nach drei anstrengenden Tagen bei einem Workshop in der Musikakademie Kürnbach haben sich mit großer Spielfreude in einem Benefizkonzert im Mühlehof die Bigband des Justus-Knecht-Gymnasium aus Bruchsal, des Lise-Meitner-Gymnasiums aus Königsbach, des Theodor-Heuss-Gymnasiums Mühlacker und ein Ad-hoc Chor präsentiert und ihr Publikum zu Beifallsstürmen hingerissen.
Für diesen Erfolg zeichnen neben den hoch motivierten Jugendlichen vier Dozenten der Extraklasse verantwortlich: Judy Niemack, Professorin für Jazz-Gesang an der Musikhochschule Berlin, Klaus Graf, Professor an der Musikhochschule Würzburg, begnadeter Saxophonist und neuer Leiter des Workshops, José Cortijo, Professor an der Musikhochschule Mannheim und Hartmut Petri, Jazzchorleiter und Musiklehrer am Helmholtz-Gymnasium in Karlsruhe. "Aber einer wird immer fehlen - Peter Herbolzheimer", bemerkte gleich zu Beginn Achim Wegener aus Mühlacker.
Vor 15 Jahren wurden die jährlich stattfindenden "Swinging Instruments and Vocals" im Rahmen der "Begegnungen der Schulmusik" vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung, in Zusammenarbeit mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg und der Musikakademie Kürnbach initiiert. Es ist fast schon Tradition, das der Lions Club Mühlacker, der diese Nachwuchspflege fördernd unterstützt, zum abschließenden Benefizkonzert einlädt und den Abend organisisert, die Bewirtung eingeschlossen.
"Klein, aber alle Achtung", lässt sich über die THG-Band sagen, die als Gastgeber den Abend mit "Perdido" unter der Leitung von Stefanie Roland eröffnete. Sie spielten sehr sauber, diszipliniert, nicht verkrampft, ihr persönliches "Burning for Jazz" brachten sie überzeugend rüber. Dabei ist es immer schwierig, Vorreiter auf der Bühne zu sein. Mit nur acht Musikern sind sie eher eine "Smallband" und die jüngste überhaupt, die je an dem Kürnbacher Workshop teilgenommen hat. "Das ist einen Sonderapplaus wert" ermunterte Graf das Publikum. Der Meister am Saxophon löste Roland ab und stand für die nächsten Vorträge "Rock around the clock", "Take the A-Train" und "Sunday Afternoon" entweder am Pult oder griff zu seinem Instrument und forderte die jungen Saxophonisten in einer Jam Session heraus, die viel Beifall fand.
In seiner Moderation fragte Wolfhard Bickel, Musiklehrer am THG, was Größen wie Judy Niemack oder Graf ins kleine Kürnbach führe. "Es ist der Spaß, mit Kindern zu arbeiten, aber auch Eigennutz, nämlich den Nachwuchs heranzuziehen", antwortete Graf, "das Gemeinschaftserlebnis harter Probenarbeit verbindet."
Während die Bands aus Königsbach und Bruchsal schon länger existieren, über Konzerterfahrung verfügen und sich im Mühlehof mit glänzenden Leistungen und Soli hören ließen, hatten sich die Mitglieder des Projektchors vor drei Tagen kennengelernt. Zusammen mit Judy Niemack, aber auch ohne Leitung, waren die "Vocals" mit ihrer Stimmenakrobatik die Überraschung des Abends und sangen sich in die Herzen der Zuhörer, die hingebungsvoll lauschten. Wer hatte wohl erwartet, dass in ihrem "führerlosen" Vortrag "Alle meine Entchen" und "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" eine Klasse für sich sein können? Das Podium bebte, und der Beifall zielte auf eine Zugabe ab, die leider nicht gewährt wurde.
Musikreferent Reiner Senger vom Regierungspräsidium Karlsruhe überreichte den Leitern der Bigbands und beim Chor den Vertreter ihrer Schulen ein Diplom, das ihnen die Teilnahme am Benefizkonzert im Mühlehof bescheinigt. Das gemeinsame Finale aller Teilnehmer mit einem grandios gespielten "Wade in the Water" erinnerte an den großen Jazz-Musiker, langjährigen Leiter, Gönner und Freund des Kürnbacher Workshops Peter Herbolzheimer. "Das werden wir ab jetzt immer so halten", sagte Graf. "Next year again, of course", verabschiedete sich Judy Niemack, schon den Koffer in der Hand, nach kurzem Gespräch mit unserer Zeitung.

Quelle: Mühlacker Tageblatt vom 04.06.2011 (über unseren Auftritt vom Mittwoch, 01.06., deshalb an dem Datum hier im Blog nachträglich veröffentlicht)

Montag, 14. März 2011

Zwei Tonnen Wurst auf Parkplatz gekippt

Remshalden - Am frühen Sonntagmorgen hat ein Autofahrer eine illegale Müllentsorgung auf einem Parkplatz an der B29 entdeckt und der Polizei gemeldet.

Ein Unbekannter hatte laut Polizeiangaben rund 100 Kartons verpackter Wurstwaren auf einer Wiese neben dem Parkplatz illegal entsorgt. Die Wurstprodukte, die ersten Ermittlungen zufolge von der Lidl-Gruppe vertrieben werden, waren Anfang Januar abgelaufen. Die Straßenmeisterei Weinstadt hat die Ware am Sonntagvormittag abgeholt.

Einen Tag später, am frühen Montagmorgen, hat ein anderer Autofahrer erneut fast dieselbe Menge Wurst und darüber hinaus noch Teppiche und andere Abfälle auf genau diesem Parkplatz vorgefunden. Teilweise handelte es sich um dieselben Produkte, es waren jedoch auch andere Wurstartikel dabei. Die Straßenmeisterei Weinstadt hat die Abfälle abgeholt und mit den Wurstwaren vom Vortag direkt zur Müllverbrennung gebracht. Insgesamt handelte es sich um 2,2 Tonnen. Ermittlungen sind eingeleitet.

Der Polizeiposten Remshalden bittet nun unter der Telefonnummer 07151/72463 um Hinweise.


Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 14.03.2011

Freitag, 28. Mai 2010

Krähen fallen über Passanten her

Bremen (apn). Krähen haben Passanten attackiert, mehrere Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei war alamiert worden, weil zwei Krähen Spaziergänger mit ihren spitzen Schnäbeln verletzten. Die Beamten entdeckten auf dem Gehweg eine Krähe mit hängenden Flügeln. Offenbar wollten die Tiere die verletzte Artgenossin beschützen. Mit Schutzschilden fingen die Polizisten die kranke Krähe ein. Die beiden anderen Krähen beruhigten sich daraufhin.
Quelle: Mühlacker Tagblatt (Fr, 28. Mai 2010, Nummer 120)

Junge muss Zeugnis essen

Der Vater war mit den Noten des Sohnes nicht zufrieden und bestrafte ihn rüde: Er ließ ihn das Zeugnis aufessen und verprügelte ihn. Dafür wurde der Franzose nun mit zwei Jahren Haft auf Bewährung bestraft. (dpa)
Quelle: Mühlacker Tagblatt (Fr, 28. Mai 2010, Nummer 120)

Samstag, 6. Juni 2009

Frau schlägt Mann mit Bibel

Offenburg (lsw). Ausgerechnet mit einer Bibel hat eine Frau in Offenburg ihren Lebensgefährten grün und blau geschlagen. Nach Angaben der Polizei traf die Attacke den 73-Jährigen am Mittwochabend buchstäblich im Schlaf. Der Mann hatte sich gerade auf sein Bett gelegt, als die 68-jährige Frau unerwartet zum Schlag mit der Bibel ausholte. Der Mann erlitt bei der Attacke Kratzer und blaue Flecken im Gesicht und zeigte seine Freundin am nächsten Morgen bei der Polizei an. Damit nicht genug: Am Donnerstagabend musste die Polizei einen weiteren Streit zwischen den beiden schlichten, dieses Mal auf offener Straße. Und wieder wurde der 73-jährige Mann verletzt.
Quelle: Mühlacker Tagblatt (Sa, 6. Juni 2009, Nummer 128)

Mittwoch, 1. August 2007

Schulchortage 2007

18. Schulchortage Baden-Württemberg
-Abschlusschonzert in Bühl-


Am 06.05.07 fand das Abschlusskonzert der diesjährigen Schulchortage in Bühl statt, zu denen auch der Schulchor des Theodor-Heuss-Gymnasiums eingeladen war. Also trafen wir uns um zwölf Uhr zur Abfahrt mit dem Bus am THG. Nach einer etwa einstündigen Fahrt, und nachdem wir Bühl durch mehrmaliges Im-Kreis-Fahren ausführlichst erkundet hatten, kamen wir endlich am Bürgerhaus Neuer Markt an. Es war Viertel nach eins, und nachher würde hier das Konzert stattfinden!
Sofort stürtzten wir uns mit Regina (Frau Pitter-Eberle) ins Getümmel. Doch als erstes mussten wir unsere Garderobe suchen.
(Für alle, die nicht dabei waren, möchte ich das kurz erklären: An den Türen der Garderobe hingen DinA4-Blätter, auf denen die Namen der verschiedenen Chöre standen. Aber „Theodor-Heuss-Gymnasium“ stand auf keinem)
- vergeblich. Schließlich stellten wir fest, dass nur aufgrund einer Bildungslücke der Veranstalter und durch einen durch sie entstandenen Rechtschreibfehler keine Tür den Namen unserer ehrwürdigen Schule trug. Notgedrungen gaben wir uns mit einer Garderobe für ein gewisses „Theodor – Heus – Gymnasium“ zurfrieden.
Leider währte auch hier unser Glück nicht lange, da wir vor dem Konzert eine exquisite Auswahl unserer Lieder in einem Bühler Altersheim zum Besten geben wollten/sollten/durften/mussten/würden. Tja, aber so verlangt es die Tradition der Schulchortage. Es währte deshalb nicht lange, weil wir sofort zu eben diesem Altersheim, es war irgendein Stift, mussten, um nicht zu spät zu kommen...
Zum Bedauern aller/einiger/keiner Chormitglieder verlies uns unsere liebe Regina, schon bevor wir zu dem Altersheim loszogen (sie wollte/sollte/durfte/musste zu einem Treffen einer für Chöre - oder eher Chorleiter - wichtigen Gruppe) – im Schlepptau von Stefanie (Fr. Roland) und ihrem Lover. Nach einer Viertelstunde erschöpfenden Fußmarsches erreichten wir unser Ziel. Verschnaufend ruhten wir uns vor dem Stift aus, und sangen uns, ebenfalls draußen, ein. Irgendwie war mir in dem Moment ziemlich schlecht.
(JA, mir WAR schlecht. Und Ja, es ist mir ******egal ob euch das interessiert^^)
Danach betraten wir die Vorhalle des Altenheims und warteten.
Immernoch.
Und warteten immer nocht. Doch – O SCHRECK! – waren wir zu früh angekommen.
Also gingen wir wieder raus.
Wir – nicht alle vom Chor, nur ich und einige wenige andere Auserwählte, setzten uns ins Gras und begutachteten die verkümmerten Gänseblümchen. (Was für eine behämmerte Beschäftigung!!!) Nachdem auch das letzte Gänseblümchen ausgerupft war, wollten/sollten/durften/mussten/konnten wir endlich (?) singen.

Äh, an dieser stelle möchten wir auch Stefanie (Fr.Roland) danken, die uns so vorbildlich dirigiert hat, obwohl sie nicht sehr viel Gelegenheit zur Übung hatte.

Nach unserem Auftritt stärkten wir uns mit original Bühler Apfelschorle im Speisesaal des Heimes. Na ja, er war nicht sooo groß, wie man sich einen Saal vorstellt, aber für die Speisen war schon alles gedeckt... Doch selbst das konnte uns nicht lange aufhalten - - ein - bzw. zwei Kugeln Eis lockten! Doch dann wurde der Schlimmste von all unseren Albträumen war: (okay, vielleicht auch der zweitschlimmste. Eigentlich war es nicht soooo schlimm. Mir war immer noch schlecht, also hatte ich sowieso kein Interesse an Eis.) Die Eisdiele war keine Eisdiele, sondern eine Bäckerei! Also hieß das: Kein Eis. Logisch, oder?
Doch wir gaben nicht auf. Wir würden uns nicht unterkriegen lassen, das stand fest.
Immernoch gut gelaunt machten wir uns auf zur nächsten Eisdiele, die dann glücklicherweise auch Eis zum Verkauf anbot. Obwohl sie eigentlich eine Bäckerei war. Unlogisch, oder? Wer genauere Fragen hatte, wende sich bitte per E-mail an mich.
Zum Bedauern eines deshalb Heulenden und zu Freuden aller Anderen Chormitglieder gab es da kein Pfefferminzeis. Ich wars nicht. Pfefferminzeis ist eklig. Bäh.
Doch auch dieses Problem hätte man durch einen leichten Schlag auf den Hinterkopf lösen können. Ich meine das Heulen. Vielleicht zumindest. Doch leider hat uns Stefanie diese Methode verboten, was ich noch immer nicht vollkommen verstehe. Daher landete nur etwas Eis auf dem Hemd des Betroffenen. Schlauerweise überdeckte dieser den Fleck geschickt mit einem Schulchortage-Button. In diesem Moment stellten wir fest, dass die Buttons genau so aussahen wie die von 2006, naja, alle außer mir eben, da ich bedauernswerter-/glücklicherweise letztes Jahr nicht die Chor-AG besucht habe.
Auf jeden Fall gingen wir danach zum Bürgerhaus zurück. Auf dem davor liegenden Europaplatz pausierten wir. Ziemlich lange. Regina war nämlich immer noch nicht bei uns, und die war in dem Moment die einzige, die wusste, was passiert.
Doch plötzlich hörten wir (k)ein dunkles Trampeln und wussten:
Das ist sie!
SIE hechtete herbei und brabellte hektischst irgendetwas vor sich hin.
Okay, so extrem war das auch wieder nicht. Aber die Nachricht, die Regina uns überbrachte, war sehr erschreckend:
Unsere Stellprobe hatte schon begonnen.
Also hasteten wir in den Konzertsaal und sangen uns auf der Bühne ein. Was sicherlich nicht Sinn der Sache war. Die Stellprobe – bzw. unser Gesang während dieser – war schrecklich, und wir fürchteten, uns bis auf die Knochen zu blamieren.
Doch das Schlimmste kam erst noch. Am Ende jener Stellprobe brauchten wir, verwirrt, wie wir waren, über drei Versuche, um das Auf-Und-Von-Der-Bühne-Gehen zu üben. Aber nur, weil wir uns von den gestrengen Augen der Preisrichter für den Chorpreis Deutsche Sprache, an dessen Wettbewerb wir teilzunehmen gedachten, uns kritisch beob-/miss-/verachtet fühlten. Eher ersteres.
Danach zogen wir uns eingeschüchtert in einen – leider nur wenig – abgelegene kleinen Saal zurück. Dort probten wir noch einmal und – siehe da!- alles klappte hervorragend. Nun war ich wieder ein wenig ermutigt. Regina grinste wie ein Honigkuchenpferd (diejenigen, die sie kennen, wissen was ich meine. Das typische Eberle-grinsen halt.) und wir hofften, dass sie uns damit nicht überwältigen würde.
Es ist nämlich schon recht schwierig, zu singen, wenn man die ganze Zeit über von einem unbeschreiblichen Grinsen (gemeint ist Reginas) angestarrt zu werden. Denn unglücklicherweise stehe ich in unserer Choraufstellung direkt in der Mitte vorne und somit direkt vor dem Grinsen (dem von Regina).
Auf jeden Fall stand jetzt unser Auftritt kurz bevor. Langsam wurden wir wirklich nervös. Leise gingen wir in den Konzertsaal. Doch bevor wir zu singen begannen, konnten wir noch einem interessanten Xylophonsolo – war es ein Xylophon? Ich glaube schon. Zumindest so was in der Art – folgen/lauschen/zuhören. Was aber meine Nervosität nicht wirklich linderte.
Dann wurde es hell im Saal.
Alle Blicke richteten sich auf uns.
Fast alle zumindest.
Dann stiegen wir auf die Bühne und aus der eben noch so stillen Stille tönte ein tosender Applaus.
Ich finde, der war auch redlich verdient. Immerhin hatten wir es jetzt zum ersten Mal geschafft, ohne allzu viel Chaos auf die Bühne zu kommmen.
Dann begann der wirklich hochlassige Auftritt – dann begann unser Mondprogramm.
Im Interesse von einigen Personen möchte ich kurz schreiben, was wir sangen: „Der Mond ist aufgegangen“, „LaLeLu“ mit einem wundervollen Solo (Es sei zu erwähnen, dass der zweite Sopran in diesem Stück wirklich geglänzt hat. Na ja, dann sei es auch zu erwähnen, dass ich im zweiten Sopran singe...), „Moon River“, das von mir am meisten verehrte Stück des Tages, und „Blue Moon“.
Bis jetzt war dann doch alles recht gut gelaufen.
Bis jetzt.
Aber jetzt kam unser Schrecken. Der Schwarze Mond. Komponiert von Harald Genzmer, einem großer Komponisten, Versehen mit einem extrem dämlichen Text. Hochverehrt von Regina, richtig Gesungen eine Meisterleistung.
Ein unglaubliches Stück, bei dem sich Sopräne in höchste Höhen, die so unglaublich sind, dass man sie eigentlich nicht mal singen kann, quälen müssen. Ein unbeschreibliches Stück, das von den Bässen durchgehend mit „dondondondondondondon“, einem unbeschreiblich schwierigen Text, begleitet wird. Ein unsingbares Stück. Aber wir haben es geschafft.
Zum Thema dondondon: Ich verstehe nicht, wie unsere Bässe das durchhalten. Zahlreiche/Zahllose Proben haben sie damit verbracht, das zu singen. Dondondon. Immer wieder. Ich meine, da wird man doch irgendwann verrückt!!!!!
Dennoch – und entgeten allen Erwartungen – klappte es eigentlich ganz gut.
Und bei diesem Stück konnte auch jeder sehen, dass Dirigieren wirklich Sport ist. Wirklich. Wirklichwirklich. Regina fuchtelte wild mit ihren Armen herum, bis fast ihr Notenständer fallend umgefallen wäre. Aber nur fast. Ach so, das war auch das Stück, mit dem wir uns für den Chorpreis Deutsche Sprache beworben haben. Ich denke, wir haben ganz gute Chancen. Regina behauptet, dass nur dieses Stück uns den Weg zum Abschlusskonzert der Schulchortage eröffnet hatte.
(Die Sct gehen über mehrere Tage und es gibt mehrere Tage. Das Eröffnungs- und das Abschlusskonzert sind die wichtigsten, zu denen nur ausgewählte Chöre erscheinen dürfen)
Nach diesen brillianten Singen verließen wir stolz und durstig die Bühne und lauschen entspannt den anderen Chören.
Es wäre auch noch zu erwähnen, dass wir der einzige richtige Schulchor in diesem Sinne beim Abschlusskonzert waren. Immerhin ist das die Tatsache, auf die Regina während unserer Proben am öftesten erwähnt hatte. Neben unserem bis dahin doch relativ unbekannten Chor traten noch der Landesjugendchor und ein übertriebener Festivalchor auf. Das sagt euch wahrscheinlich auch nicht viel mehr als mir. Welche Ehre!
Nach dem Konzert – und einigen Lobreden – gingen wir an die frische Luft und schossen einige Fotos. Sogar der Chef (Th. Mühlbayer) ist auf diesen zu sehen!!! Wenig später machten wir uns frisch-fröhlich auf den Weg zum Friedrichsbau, in dem leckere Brezeln darauf warteten, von uns verspeist zu werden. Nur zu gerne erfüllten wir ihnen diesen letzten Wunsch!
Nachdem wir nach ein wenig Konersation den Saal (jetzt war es wirklich ein Saal) verlassen hatten, war dessen Boden von weißem Salz überströmt. Besonders die Ecke, in der wir gesessen und gegessen hatten... Na ja, hm, lassen wir das...
Wie auch immer: Nach unserem Besuch gingen wir gestärkt zurück zum Bus und fuhren heim...

Natürlich kamen wir auch noch auf die überaus kindische Idee, alle anderen mit einem Pferderennenspiel (auf-die-Oberschenkel-klatschen) zu nerven, aber das gehört eigentlich schon nicht mehr hier hin.

Noch was: Bevor wir gingen, malte ***** das zugehörige zweite S an unseren Garderobenzettel und schrieb:

Mit Bildung wäre das nicht passiert!

Von Alex und mir.