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Mittwoch, 1. Juni 2011

Jüngste Bigband erspielt sich Sonderapplaus


Beim Benefizkonzert im Mühlehof punktet auch das Ensemble des Mühlacker Theodor-Heuss-Gymnasiums

Von Eva Filitz

Mühlacker.
Nach drei anstrengenden Tagen bei einem Workshop in der Musikakademie Kürnbach haben sich mit großer Spielfreude in einem Benefizkonzert im Mühlehof die Bigband des Justus-Knecht-Gymnasium aus Bruchsal, des Lise-Meitner-Gymnasiums aus Königsbach, des Theodor-Heuss-Gymnasiums Mühlacker und ein Ad-hoc Chor präsentiert und ihr Publikum zu Beifallsstürmen hingerissen.
Für diesen Erfolg zeichnen neben den hoch motivierten Jugendlichen vier Dozenten der Extraklasse verantwortlich: Judy Niemack, Professorin für Jazz-Gesang an der Musikhochschule Berlin, Klaus Graf, Professor an der Musikhochschule Würzburg, begnadeter Saxophonist und neuer Leiter des Workshops, José Cortijo, Professor an der Musikhochschule Mannheim und Hartmut Petri, Jazzchorleiter und Musiklehrer am Helmholtz-Gymnasium in Karlsruhe. "Aber einer wird immer fehlen - Peter Herbolzheimer", bemerkte gleich zu Beginn Achim Wegener aus Mühlacker.
Vor 15 Jahren wurden die jährlich stattfindenden "Swinging Instruments and Vocals" im Rahmen der "Begegnungen der Schulmusik" vom Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung, in Zusammenarbeit mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg und der Musikakademie Kürnbach initiiert. Es ist fast schon Tradition, das der Lions Club Mühlacker, der diese Nachwuchspflege fördernd unterstützt, zum abschließenden Benefizkonzert einlädt und den Abend organisisert, die Bewirtung eingeschlossen.
"Klein, aber alle Achtung", lässt sich über die THG-Band sagen, die als Gastgeber den Abend mit "Perdido" unter der Leitung von Stefanie Roland eröffnete. Sie spielten sehr sauber, diszipliniert, nicht verkrampft, ihr persönliches "Burning for Jazz" brachten sie überzeugend rüber. Dabei ist es immer schwierig, Vorreiter auf der Bühne zu sein. Mit nur acht Musikern sind sie eher eine "Smallband" und die jüngste überhaupt, die je an dem Kürnbacher Workshop teilgenommen hat. "Das ist einen Sonderapplaus wert" ermunterte Graf das Publikum. Der Meister am Saxophon löste Roland ab und stand für die nächsten Vorträge "Rock around the clock", "Take the A-Train" und "Sunday Afternoon" entweder am Pult oder griff zu seinem Instrument und forderte die jungen Saxophonisten in einer Jam Session heraus, die viel Beifall fand.
In seiner Moderation fragte Wolfhard Bickel, Musiklehrer am THG, was Größen wie Judy Niemack oder Graf ins kleine Kürnbach führe. "Es ist der Spaß, mit Kindern zu arbeiten, aber auch Eigennutz, nämlich den Nachwuchs heranzuziehen", antwortete Graf, "das Gemeinschaftserlebnis harter Probenarbeit verbindet."
Während die Bands aus Königsbach und Bruchsal schon länger existieren, über Konzerterfahrung verfügen und sich im Mühlehof mit glänzenden Leistungen und Soli hören ließen, hatten sich die Mitglieder des Projektchors vor drei Tagen kennengelernt. Zusammen mit Judy Niemack, aber auch ohne Leitung, waren die "Vocals" mit ihrer Stimmenakrobatik die Überraschung des Abends und sangen sich in die Herzen der Zuhörer, die hingebungsvoll lauschten. Wer hatte wohl erwartet, dass in ihrem "führerlosen" Vortrag "Alle meine Entchen" und "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" eine Klasse für sich sein können? Das Podium bebte, und der Beifall zielte auf eine Zugabe ab, die leider nicht gewährt wurde.
Musikreferent Reiner Senger vom Regierungspräsidium Karlsruhe überreichte den Leitern der Bigbands und beim Chor den Vertreter ihrer Schulen ein Diplom, das ihnen die Teilnahme am Benefizkonzert im Mühlehof bescheinigt. Das gemeinsame Finale aller Teilnehmer mit einem grandios gespielten "Wade in the Water" erinnerte an den großen Jazz-Musiker, langjährigen Leiter, Gönner und Freund des Kürnbacher Workshops Peter Herbolzheimer. "Das werden wir ab jetzt immer so halten", sagte Graf. "Next year again, of course", verabschiedete sich Judy Niemack, schon den Koffer in der Hand, nach kurzem Gespräch mit unserer Zeitung.

Quelle: Mühlacker Tageblatt vom 04.06.2011 (über unseren Auftritt vom Mittwoch, 01.06., deshalb an dem Datum hier im Blog nachträglich veröffentlicht)

Donnerstag, 2. Dezember 2010

"This video is educational"

LOLLERIMURSUFIN
This video is educational:
If you drink 300 litres of flaming booze offered to you by Satan and get a surgery by a pedophile magician, you will become a happy troll

Freitag, 26. November 2010

Apocalyptica Mosaic Symphony

So, nach dem ich schon ewig nichts mehr gebloggt hab, gibts hier was Neues. Nicht sehr spekulär, aber mir war danach.
ACHTUNG lädt SEHR lange!!







Montag, 9. August 2010

Man beachte die Rechtschreibung...




"Der Generalbaß ist das vollkommenste Fundament der Music welcher mit beyden Händen gespielet wird dergestalt das die lincke Hand die vorgeschriebenen Noten spielet die rechte aber Con- und Dissonantien darzu greift damit dieses eine wohlklingende Harmonie gebe zur Ehre Gottes und zu lässiger Ergötzung des Gemüths. Wo dieses nicht in Acht genommen wird da ists keine eigentliche Music sondern ein Teuflisches Geplerr und Geleyer."

Johann Sebastian Bach, 1738

Freitag, 6. August 2010

Treppendorf = Thomann?

Da ist mir doch was Nettes aufgefallen, als ich kucken wollte, wo genau eigentlich Treppendorf liegt. Zur Info: Treppendorf ist ein Minidorf mit (solange man Wikipedia über den Weg trauen kann) sage und schreibe 169 Einwohnern (jahaa, sowas gibts - da kommt einem Klein-Aize doch sofort wie die Weltstadt schlechthin vor^^) und beheimatet eins der bekanntesten Musikkaufhäuser: Thomann. Wenn man jetzt bei Google Maps "Treppendorf Bamberg"* eingibt - ja, das findet man sogar! - und dann eine Raste näher hinzoomt, ändert sich der Name des Kaffs bei ner bestimmten Nähe urplötzlich in Thomann... Ich weiß mein Schreibstil lässt zu wünschen übrig aber ich bin müde :P Hier die Bilder:


Und dann eine Raste näher hin... Beim Draufklicken wirds größer:



*Das Bamberg muss mit dazu... es gibt mehrere Treppendorfs, ohne Bamberg kommt man zum Falschen..

Dienstag, 20. Juli 2010

How to make your own True Metal band

Make sure you're German, Italian or Swedish.
If you aren't, change your nationality.
Get four other guys together, all should have long hair.

Make sure your singer sounds exactly like a cross between Michael Kiske and Bruce Dickinson.
He should sing clean and high-pitched.

Take the guys shopping to the Halloween-costume store and pick up
the most ridiculous medieval costumes you can find.
A few sheepskins and a viking helmet might help too.
Make sure you look as gay as is humanly possible.

Now you are ready to start writing your debut album.
Make sure you have the titles 'warriors of steel',
'riding the wind', and 'dragonlord' checked on your list of titles to use.
Other titles you might want to consider are 'fire, blood and glory', 'brave knights of fire',
'the triumph of battle' and 'the glory of my mighty steel'.
We know these titles don't make any sense, but it's ok;
you're German/Italian/Swedish now so the excuse is that your english is just not so good.
When writing lyrics, be sure to use the words 'steel', 'glory', 'mighty', 'brave', 'warrior',
'dragon', 'true' 'metal', 'fire' and 'king'.
Use these words plentifully and use them in every goddamn song.

Try to put as much cheese on your lyrics as possible.
Remember to experiment with different flavours.
If you're stuck, good sentences to use are; 'riding high across the sky on mighty wings of vengeance towards glory',
'fighting for glory with your mighty steel of justice', and 'we're standing high,
tall, proud and brave, fighting for the glory of true metal,
against false metal while the dragon flies high on the winds of eternity'.

Don't worry if what you write makes no sense at all. You're "true" metal.
People will understand.

Make sure that all songs you write rely completely on a catchy chorus.
Make sure that you only write songs in 4/4th and 3/4th.
The ones in 3/4th should be medieval ballads or sing-along battle hymns.
Make sure that the only song structure you use is simple verse/chorus.
Do remember to stick a guitar solo in there after the second chorus though.
Make sure that none of the songs is longer than 3 minutes.
The only exception to the above couple of rules is the last song on the album,
which should be a 6-7 minute song that's either a cheesy ballad called 'flying away to dreamland',
or a repetitive mid-tempo tune called 'the triumph of glory'.
This will be your 'epic' moment on your album.
Done writing? That wasn't so hard, was it?

Now get a record company, preferably Nuclear Blast.
Now get Tommy Hansen or Sasha Paeth to produce your album, and get somebody like Kai Hansen,
Roland Grapow, Timo Tolkki, Oscar Dronjak or Fabio Lione to do a guest appearance on your album.
Don't exhaust these people for material though,
a three-second solo or a couple of vocal lines are already more than enough.
The record company will take care of the rest.

Now it's time to talk to the press;
Declare that your singer is influenced by Michael Kiske and Bruce Dickinson.
Do not mention anyone else.
Say that your favorite bands and greatest influences are old Helloween and Iron Maiden.
Be sure to mention that your favorite albums are the Keeper of the Seven Keys cds.
Lastly, state that you are true metal and that you are here to teach all false metal bands a lesson in true metal.
Death to false metal!

Congratulations, your album just went straight into the German, Italian and Swedish charts.
You are now a successful pathetic true metal band.

Quelle: hier , hats aber auch von wo anders...

Mir ist zwischenrein aufgefallen, wie arg der Abschnitt über Titel / Texte auf Ensiferum passt :D Aber scheiß drauf, die sind trotzdem klasse^^

Dienstag, 6. Juli 2010

Mr. Sandman

- bring me a dream!



Danke an Rosalin - die hat das gefunden.

Und ich habs (nach ein paar Versuchen) auch endlich hingekriegt, dass ihr hier das ganze Video sehen könnt, ohne dass was abgeschnitten wird oder so... joah

Sonntag, 14. März 2010

*Werbung*

Hallo Allerseits,
Wie vielleicht manche schon mitgekriegt haben (und der Rest wahrscheinlich erst in Monaten hier auf meinem schlecht besuchten Blog lesen wird), haben wir (The Sun Goes Down) demnächst zwei Auftritte. Einer ist am Samstag, den 20.3. im ProZwo (Mühlacker), Einlass ab 19:00, Los gehts um 20:00, wahrscheinlich mit uns als erster Band.
Der zweite ist am Samstag, 27.3. (also die Woche drauf) im Kupferdächle Pforzheim im Rahmen des 14. Internationalen Schülerbandfestivals.
Fürs Schülerbandfestivals hab ich noch ein paar vergünstigte Karten, also falls tatsächlich jemand erwägt hinzugehen, aber keine 5 Euro hinlegen will, kann mich ansprechen.

Montag, 15. Februar 2010

Montag, 11. Januar 2010

Musikalisches Leben

Wollt ihr wissen, was die Zukunft bringt?
Wollt ihr wissen, was andere über euch denken?
Wollt ihr wissen, was euer Leben für Überraschungen birgt?

Ist euch Kaffeesatz Lesen zu altmodisch, dann hab ihr hier den absolut neuen Musikzukunftsgenerator!

Stellt alle eure Lieblingsmusiktitel in eine Playlist, dann startet diese im Shufflemodus (Zufallswiedergabe) und drückt einmal auf "Nächstes"

Das Lied, das dann kommt, tragt ihr bei der ersten Frage ein,
dann wieder Nächstes und so weiter......


Die Fragen:

Wie sieht mich der Rest der Welt?

Wird mein Leben glücklich werden?

Was denken andere Leute wirklich von mir?

Habe ich heimliche Verehrer/innen?

Wie kann ich mich selbst glücklich machen? (ok, wir alle wissen, was das ist, aber gibts auch noch andere Möglichkeiten=

Was soll ich mit meinem Leben so anstellen?

Werde ich jemals Kinder haben?

Was wäre ein guter Rat für die Zukunft für mich?

Welcher Song passt meiner Meinung nach momentan zu meiner Situation?

Welcher Song passt der Meinung Anderer nach momentan zu meiner Situation?

Welcher Song wird bei meiner Beerdigung gespielt?

Auf welche Art von Frauen/Männern stehe ich?

Warum existiere ich?

Woran weden sich die Leute nach meinem Tod erinnern?

Was bringt mir das Jahr noch?


Quelle: Internet

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Heavy Metal für Streber

Hochbegabte Schüler hören Heavy Metal. Die britische University of Warwick fand heraus, dass weder Brahms noch Miles Davis, sondern die Musik von Slayer und Slipknot zu den Favoriten der jugendlichen Intelligenz gehört.

York (bb)- Laut einer Studie der staatlichen Universität Warwick bevorzugen schulisch hochbegabte Jugendliche bei der Wahl ihrer Musik Heavy Metal. Der verantwortliche Psychologe Stuart Cadwallader präsentierte seine Ergebnisse heute auf der Konferenz der British Psychological Society in York. Gemeinsam mit seinem Team befragte er über 1000 Mitglieder der National Academy for Gifted and Talented Youth, einer Organisation, die ihre Mitglieder aus den besten fünf Prozent der britischen Schüler im Alter zwischen 11 und 19 Jahren rekrutiert.

Mehr als ein Drittel der Testpersonen gaben Heavy Metal als eine ihrer Lieblings-Musikrichtungen an. Damit lag die Außenseitersparte gleichauf mit Rock und Pop. Weit abgeschlagen fand man die Klischee-Musikrichtungen der Streber, Jazz und Klassik, so ein Bericht des Independent.
Den Umstand, dass die besonders begabten Schüler zu eher brutaler und provozierender Musik tendieren, erklärt sich Cadwallader folgendermaßen: "Vielleicht erfahren begabte Menschen besonders viel Druck und Frustration und benötigen die Musik daher eher als Ventil, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen."

Inwiefern die Wahl der harten Musikvorliebe etwas über den IQ der Testpersonen aussagt oder ob sie nicht doch eher von Modeströmungen abhängt, klärte die Studie nicht. Dennoch hilft sie dabei, mit dem Vorurteil aufzuräumen, wonach Heavy Metal eine Musikrichtung für Unterprivilegierte ist.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der Fliegende Holländer I

Von oben nach unten:
Der Fliegende Holländer
Senta, Tochter des Seemanns Daland
Erik der Jäger





Mittwoch, 1. August 2007

Schulchortage 2007

18. Schulchortage Baden-Württemberg
-Abschlusschonzert in Bühl-


Am 06.05.07 fand das Abschlusskonzert der diesjährigen Schulchortage in Bühl statt, zu denen auch der Schulchor des Theodor-Heuss-Gymnasiums eingeladen war. Also trafen wir uns um zwölf Uhr zur Abfahrt mit dem Bus am THG. Nach einer etwa einstündigen Fahrt, und nachdem wir Bühl durch mehrmaliges Im-Kreis-Fahren ausführlichst erkundet hatten, kamen wir endlich am Bürgerhaus Neuer Markt an. Es war Viertel nach eins, und nachher würde hier das Konzert stattfinden!
Sofort stürtzten wir uns mit Regina (Frau Pitter-Eberle) ins Getümmel. Doch als erstes mussten wir unsere Garderobe suchen.
(Für alle, die nicht dabei waren, möchte ich das kurz erklären: An den Türen der Garderobe hingen DinA4-Blätter, auf denen die Namen der verschiedenen Chöre standen. Aber „Theodor-Heuss-Gymnasium“ stand auf keinem)
- vergeblich. Schließlich stellten wir fest, dass nur aufgrund einer Bildungslücke der Veranstalter und durch einen durch sie entstandenen Rechtschreibfehler keine Tür den Namen unserer ehrwürdigen Schule trug. Notgedrungen gaben wir uns mit einer Garderobe für ein gewisses „Theodor – Heus – Gymnasium“ zurfrieden.
Leider währte auch hier unser Glück nicht lange, da wir vor dem Konzert eine exquisite Auswahl unserer Lieder in einem Bühler Altersheim zum Besten geben wollten/sollten/durften/mussten/würden. Tja, aber so verlangt es die Tradition der Schulchortage. Es währte deshalb nicht lange, weil wir sofort zu eben diesem Altersheim, es war irgendein Stift, mussten, um nicht zu spät zu kommen...
Zum Bedauern aller/einiger/keiner Chormitglieder verlies uns unsere liebe Regina, schon bevor wir zu dem Altersheim loszogen (sie wollte/sollte/durfte/musste zu einem Treffen einer für Chöre - oder eher Chorleiter - wichtigen Gruppe) – im Schlepptau von Stefanie (Fr. Roland) und ihrem Lover. Nach einer Viertelstunde erschöpfenden Fußmarsches erreichten wir unser Ziel. Verschnaufend ruhten wir uns vor dem Stift aus, und sangen uns, ebenfalls draußen, ein. Irgendwie war mir in dem Moment ziemlich schlecht.
(JA, mir WAR schlecht. Und Ja, es ist mir ******egal ob euch das interessiert^^)
Danach betraten wir die Vorhalle des Altenheims und warteten.
Immernoch.
Und warteten immer nocht. Doch – O SCHRECK! – waren wir zu früh angekommen.
Also gingen wir wieder raus.
Wir – nicht alle vom Chor, nur ich und einige wenige andere Auserwählte, setzten uns ins Gras und begutachteten die verkümmerten Gänseblümchen. (Was für eine behämmerte Beschäftigung!!!) Nachdem auch das letzte Gänseblümchen ausgerupft war, wollten/sollten/durften/mussten/konnten wir endlich (?) singen.

Äh, an dieser stelle möchten wir auch Stefanie (Fr.Roland) danken, die uns so vorbildlich dirigiert hat, obwohl sie nicht sehr viel Gelegenheit zur Übung hatte.

Nach unserem Auftritt stärkten wir uns mit original Bühler Apfelschorle im Speisesaal des Heimes. Na ja, er war nicht sooo groß, wie man sich einen Saal vorstellt, aber für die Speisen war schon alles gedeckt... Doch selbst das konnte uns nicht lange aufhalten - - ein - bzw. zwei Kugeln Eis lockten! Doch dann wurde der Schlimmste von all unseren Albträumen war: (okay, vielleicht auch der zweitschlimmste. Eigentlich war es nicht soooo schlimm. Mir war immer noch schlecht, also hatte ich sowieso kein Interesse an Eis.) Die Eisdiele war keine Eisdiele, sondern eine Bäckerei! Also hieß das: Kein Eis. Logisch, oder?
Doch wir gaben nicht auf. Wir würden uns nicht unterkriegen lassen, das stand fest.
Immernoch gut gelaunt machten wir uns auf zur nächsten Eisdiele, die dann glücklicherweise auch Eis zum Verkauf anbot. Obwohl sie eigentlich eine Bäckerei war. Unlogisch, oder? Wer genauere Fragen hatte, wende sich bitte per E-mail an mich.
Zum Bedauern eines deshalb Heulenden und zu Freuden aller Anderen Chormitglieder gab es da kein Pfefferminzeis. Ich wars nicht. Pfefferminzeis ist eklig. Bäh.
Doch auch dieses Problem hätte man durch einen leichten Schlag auf den Hinterkopf lösen können. Ich meine das Heulen. Vielleicht zumindest. Doch leider hat uns Stefanie diese Methode verboten, was ich noch immer nicht vollkommen verstehe. Daher landete nur etwas Eis auf dem Hemd des Betroffenen. Schlauerweise überdeckte dieser den Fleck geschickt mit einem Schulchortage-Button. In diesem Moment stellten wir fest, dass die Buttons genau so aussahen wie die von 2006, naja, alle außer mir eben, da ich bedauernswerter-/glücklicherweise letztes Jahr nicht die Chor-AG besucht habe.
Auf jeden Fall gingen wir danach zum Bürgerhaus zurück. Auf dem davor liegenden Europaplatz pausierten wir. Ziemlich lange. Regina war nämlich immer noch nicht bei uns, und die war in dem Moment die einzige, die wusste, was passiert.
Doch plötzlich hörten wir (k)ein dunkles Trampeln und wussten:
Das ist sie!
SIE hechtete herbei und brabellte hektischst irgendetwas vor sich hin.
Okay, so extrem war das auch wieder nicht. Aber die Nachricht, die Regina uns überbrachte, war sehr erschreckend:
Unsere Stellprobe hatte schon begonnen.
Also hasteten wir in den Konzertsaal und sangen uns auf der Bühne ein. Was sicherlich nicht Sinn der Sache war. Die Stellprobe – bzw. unser Gesang während dieser – war schrecklich, und wir fürchteten, uns bis auf die Knochen zu blamieren.
Doch das Schlimmste kam erst noch. Am Ende jener Stellprobe brauchten wir, verwirrt, wie wir waren, über drei Versuche, um das Auf-Und-Von-Der-Bühne-Gehen zu üben. Aber nur, weil wir uns von den gestrengen Augen der Preisrichter für den Chorpreis Deutsche Sprache, an dessen Wettbewerb wir teilzunehmen gedachten, uns kritisch beob-/miss-/verachtet fühlten. Eher ersteres.
Danach zogen wir uns eingeschüchtert in einen – leider nur wenig – abgelegene kleinen Saal zurück. Dort probten wir noch einmal und – siehe da!- alles klappte hervorragend. Nun war ich wieder ein wenig ermutigt. Regina grinste wie ein Honigkuchenpferd (diejenigen, die sie kennen, wissen was ich meine. Das typische Eberle-grinsen halt.) und wir hofften, dass sie uns damit nicht überwältigen würde.
Es ist nämlich schon recht schwierig, zu singen, wenn man die ganze Zeit über von einem unbeschreiblichen Grinsen (gemeint ist Reginas) angestarrt zu werden. Denn unglücklicherweise stehe ich in unserer Choraufstellung direkt in der Mitte vorne und somit direkt vor dem Grinsen (dem von Regina).
Auf jeden Fall stand jetzt unser Auftritt kurz bevor. Langsam wurden wir wirklich nervös. Leise gingen wir in den Konzertsaal. Doch bevor wir zu singen begannen, konnten wir noch einem interessanten Xylophonsolo – war es ein Xylophon? Ich glaube schon. Zumindest so was in der Art – folgen/lauschen/zuhören. Was aber meine Nervosität nicht wirklich linderte.
Dann wurde es hell im Saal.
Alle Blicke richteten sich auf uns.
Fast alle zumindest.
Dann stiegen wir auf die Bühne und aus der eben noch so stillen Stille tönte ein tosender Applaus.
Ich finde, der war auch redlich verdient. Immerhin hatten wir es jetzt zum ersten Mal geschafft, ohne allzu viel Chaos auf die Bühne zu kommmen.
Dann begann der wirklich hochlassige Auftritt – dann begann unser Mondprogramm.
Im Interesse von einigen Personen möchte ich kurz schreiben, was wir sangen: „Der Mond ist aufgegangen“, „LaLeLu“ mit einem wundervollen Solo (Es sei zu erwähnen, dass der zweite Sopran in diesem Stück wirklich geglänzt hat. Na ja, dann sei es auch zu erwähnen, dass ich im zweiten Sopran singe...), „Moon River“, das von mir am meisten verehrte Stück des Tages, und „Blue Moon“.
Bis jetzt war dann doch alles recht gut gelaufen.
Bis jetzt.
Aber jetzt kam unser Schrecken. Der Schwarze Mond. Komponiert von Harald Genzmer, einem großer Komponisten, Versehen mit einem extrem dämlichen Text. Hochverehrt von Regina, richtig Gesungen eine Meisterleistung.
Ein unglaubliches Stück, bei dem sich Sopräne in höchste Höhen, die so unglaublich sind, dass man sie eigentlich nicht mal singen kann, quälen müssen. Ein unbeschreibliches Stück, das von den Bässen durchgehend mit „dondondondondondondon“, einem unbeschreiblich schwierigen Text, begleitet wird. Ein unsingbares Stück. Aber wir haben es geschafft.
Zum Thema dondondon: Ich verstehe nicht, wie unsere Bässe das durchhalten. Zahlreiche/Zahllose Proben haben sie damit verbracht, das zu singen. Dondondon. Immer wieder. Ich meine, da wird man doch irgendwann verrückt!!!!!
Dennoch – und entgeten allen Erwartungen – klappte es eigentlich ganz gut.
Und bei diesem Stück konnte auch jeder sehen, dass Dirigieren wirklich Sport ist. Wirklich. Wirklichwirklich. Regina fuchtelte wild mit ihren Armen herum, bis fast ihr Notenständer fallend umgefallen wäre. Aber nur fast. Ach so, das war auch das Stück, mit dem wir uns für den Chorpreis Deutsche Sprache beworben haben. Ich denke, wir haben ganz gute Chancen. Regina behauptet, dass nur dieses Stück uns den Weg zum Abschlusskonzert der Schulchortage eröffnet hatte.
(Die Sct gehen über mehrere Tage und es gibt mehrere Tage. Das Eröffnungs- und das Abschlusskonzert sind die wichtigsten, zu denen nur ausgewählte Chöre erscheinen dürfen)
Nach diesen brillianten Singen verließen wir stolz und durstig die Bühne und lauschen entspannt den anderen Chören.
Es wäre auch noch zu erwähnen, dass wir der einzige richtige Schulchor in diesem Sinne beim Abschlusskonzert waren. Immerhin ist das die Tatsache, auf die Regina während unserer Proben am öftesten erwähnt hatte. Neben unserem bis dahin doch relativ unbekannten Chor traten noch der Landesjugendchor und ein übertriebener Festivalchor auf. Das sagt euch wahrscheinlich auch nicht viel mehr als mir. Welche Ehre!
Nach dem Konzert – und einigen Lobreden – gingen wir an die frische Luft und schossen einige Fotos. Sogar der Chef (Th. Mühlbayer) ist auf diesen zu sehen!!! Wenig später machten wir uns frisch-fröhlich auf den Weg zum Friedrichsbau, in dem leckere Brezeln darauf warteten, von uns verspeist zu werden. Nur zu gerne erfüllten wir ihnen diesen letzten Wunsch!
Nachdem wir nach ein wenig Konersation den Saal (jetzt war es wirklich ein Saal) verlassen hatten, war dessen Boden von weißem Salz überströmt. Besonders die Ecke, in der wir gesessen und gegessen hatten... Na ja, hm, lassen wir das...
Wie auch immer: Nach unserem Besuch gingen wir gestärkt zurück zum Bus und fuhren heim...

Natürlich kamen wir auch noch auf die überaus kindische Idee, alle anderen mit einem Pferderennenspiel (auf-die-Oberschenkel-klatschen) zu nerven, aber das gehört eigentlich schon nicht mehr hier hin.

Noch was: Bevor wir gingen, malte ***** das zugehörige zweite S an unseren Garderobenzettel und schrieb:

Mit Bildung wäre das nicht passiert!

Von Alex und mir.