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Samstag, 12. November 2011

Vegetarische Woche - Tag 5:

Ums kurz zu fassen:
Frühstück: Joghurt mit Honig
Mittagessen: Salatteller in der Mensa. War aber diesmal irgendwie nich so dolle, und ich war auch nich so richtig satt. Deshalb: Riesiger Apfel vom Markt hinterher - der war gut und dann gings.
Abendessen: Äääh... Ich glaub, es war Brot. Ja, doch, Brot. Mit Marmelade und Honig (nacheinander... die Erdbeermarmeladebrot-mit-Honig-Zeiten sind vorbei)
Frustessen :D Nachts (bisher) 4 Fairtraide Choco Cookies mit extra Schokolade. Soll vorkommen und ist gut für die Seele.

Tja, was soll ich sagen... ich näher mich dem Ende, und das ist wohl auch besser so. Hatte eigentlich vor, am Montag früher aufzustehn und mir vorm Info-Tut noch nen Whopper zu holen, und zumindest macht der BurgerKing in der Innenstadt bereits um 8 auf, das sollte doch gut reichen. Mal sehn.

Tubbhammaren & Nyan Cat Metal

... seeehr entspannend.



Montag, 6. Juni 2011

Schule vergibt Oscars für reife Leistung

Abiturjahrgang des Theodor-Heuss-Gymnasiums feiert im Mühlehof

Mit einem Großaufgebot an Nachwuchsstars haben die „Abiversal Studios“ des Theodor-Heuss-Gymnasiums im Mühlehof in Mühlacker ihre Oscars 2011 vergeben. Dieser Preis – auch Abitur genannt – ist der wichtigste der Mühlacker Kaderschmiede und wird nur einmal im Jahr verliehen.

Von Stefanie Bettinger



Mühlacker. Am Anfang steht der rote Teppich. Unter großem Getöse laufen die preisgekrönten Hauptdarsteller ein, schütteln mal hier Hände, geben dort ein Autogramm – immer im Fokus der Paparazzi. Festtagsroben, eine edler als die andere, und blank gewienerte Schuhe strahlen im Blitzlichtgewitter um die Wette. Es ist ihr Ehrentag, und den wollen sie feiern.

13 Jahre lang haben die 163 Jungschauspieler in der Schulbank geschwitzt und geschuftet. Sie haben Texte auswendig gelernt, sind von einem Casting zum nächsten gezogen und haben harte Kritik von Regisseuren und Produzenten aus der Lehrerschaft über sich ergehen lassen müssen. Manch einer ist auf dem steinigen Weg zum Filmstar verloren gegangen.

Und geht es nach Studiochef und Schulleiter Thomas Mühlbayer, ist dieser harte Weg noch nicht zu Ende: „Wir haben euch das nötige Rüstzeug für die Zukunft mitgegeben, jetzt müsst ihr die Hindernisse des Lebens alleine überwinden“, sagt er mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu den vielversprechenden Nachwuchsmimen, die für den Moment noch vor der Bühne sitzen, bevor sie diese gleich erobern werden. Bald muss er sie ziehen lassen, seine Schützlinge, in die weite Welt des Studiums oder des Berufslebens mit seinen Herausforderungen aller Art.

Immer näher rückt die Preisverleihung, die Spannung steigt. Falten werden glattgestrichen, Schlipse zurechtgerückt. Noch beansprucht allerdings Jurybeiratsvorsitzender Bruno Ziegler das Bühnenlicht. Der Elternsprecher fasst nochmals kurz zusammen, was die Auswahlkriterien für den THG-Oscar sind: Werte, Kompetenz und Wissen. Sie zusammen seien die Basis für ein erfolgreiches Leben.
Auch für ein erfülltes Leben? Ali Altun, langjähriger (Schüler-)Sprecher der Absolventen, erwähnt in seiner Ansprache auffällig oft den Wunsch vieler Altersgenossen, eine Familie gründen zu wollen. Das gehört heute alles zusammen, auch wenn das Kind eines Stars zu sein bedeuten sollte, à la Brangelina zwischen allen Kontinenten aufzuwachsen. 20 Stunden zuvor waren einige der Anwesenden noch auf einem Gastspiel in Mallorca. Aber da die Abiversal Studios ihren Nachwuchs bilingual ausbilden, ist es überhaupt kein Problem, sprachliche Barrieren zu überwinden.

Es ist so weit. Völlig abgeklärt nehmen sie ihre Trophäe entgegen, eine(r) nach dem anderen. Reihenweise hagelt es Sonderpreise für besonderes Engagement am Set, hinter den Kameras, im Schneideraum und in der Ausstattung. Der Ehren-THG-Oscar für die Jahrgangsbeste geht an *blablabla*. Jahrgangsbester ist *blablabla*.
Hinter den Kulissen, außerhalb des Rampenlichts, fällt dann die Maske: Sie haben es geschafft, endlich! Nie wieder muffige Akademieluft, keine Probe-Castings mehr. Als Stars verlassen sie den Festsaal. Jetzt kann das Leben losgehen.

*Rest herausgenommen wegen Datenschutz und so*

Quelle: Mühlacker Tagblatt vom 06.06.2011

Montag, 30. Mai 2011

Von Aurel nach Ötisheim - Eine Odysse

Oder: Warum man nie - NIEMALS - mit französischen Zügen fahren sollte.
Das ganze ist mir letzten Sommer passiert, als ich vorzeitig vom Urlaub nach Hause wollte, aus verschiedenen Gründen, unter anderem wegen einer Fahrstunde am nächsten Tag.

1. Dienstag: Wir fahren von Aurel zum Bahnhof in Avignon, gesamter TGV ausgebucht. --> musste Fahrstunde absagen, Karte für Mittwoch wird reserviert
2. Mittwoch: Besteige Zug, habe keinen speziellen Sitzplatz, setze mich auf freien. Nach drei stationen steigt Frau zu, stresst auf französisch rum, iwann check ich dass ich auf ihrem platz sitze
3. Immernoch in besagtem TGV: hocke im Gang auf Klappstuhl an der Wand. Es ist laut, bei jedem Zwischenstop rauchen die Leute draußen und es stinkt. Versuche, französisches Buch für die Schule zu lesen. Davon tut mein Rücken weh.
4. Geplant war: erster TGV von Avignon bis Strasbourg, zweiter TGV von Strasbourg bis Karlsruhe, 3. Mit Schülerferienticket heim, Ankunft neun Uhr abends.
5. Idiot legt sich vor Strasbourg auf die Gleise, unser Zug hält 1h vor Strasburg auf unabsehbare Zeit
6. die Frau schräg gegenüber von mir spricht deutsch, erklärt mir die Situation. Der neben mir, die gegenüber und ich tun uns zusammen für ein Taxi. Habens eilig, rennen raus.
7. Draußen stehn Erstazbusse. Nehmen die Ersatzbusse.
8. Brauche 2h nach Strasburg & verpasse Anschlusszug.
9. Der Fahrkartenautomat bietet nur Tickets für TGV und ICE, der nächste fährt morgen früh um fünf.
10. Frankreich ist scheiße. Französische Bahnhöfe noch mehr.
11. Finde auf Fahrplan Zug, der in drei minuten nach Deutschland rüberfährt. Auf Gleis 3.
12. Gehe in Unterführung - Gleis eins, Gleis zwei, Gleis vier, Gleis fünf - nein, kein Gleis drei.
13. Verfalle in Panik, gehe hoch, renne - finde in 100m Abstand zum Bahnhof Gleis 3.
14. Bin auf Gleis drei, sehe den Zug, habe keine Fahrkarte, SFT gilt noch nicht
15. Frage zwei Franzosen, die da rumlungern: "est-ce que je peux acheter mon billet ici?" --> nein, kann ich nicht
16. Gehe verzweifelt in Zug, frage Zugfahrer dasselbe. Er: Entschuldigung, ich spreche kein französisch. Ich: Oo
17: Er bietet mir an, mich mit rüber nach Deutschland zu fahren, ich kann meine Karte dann da hinterher kaufen.
18. Fahre mit, habe das auch wirklich vor. Steige dann in Offenburg aus, sehe aber: in 2 Minuten nächster Zug nach Karlsruhe --> puuuuh, renne zum Zug, hocke rein, fange an zu essen.
19. ich bin in Karlsruhe. Könnte jetzt nach Mühlacker fahren und von da nach Aize. Aber ich bin nicht dumm. Ich weiß: Manchmal ists über Bretten schneller. Gehe also zur Information und brauche lange Zeit, der Informantin der Bahn zu erklären, dass es verschiedene Züge gibt, nicht nur einen.
20. Sitze an der Sbahnstation draußen und warte auf die Sbahn nach Bretten. es regnet, neben mir wird geraucht, mein rücken tut weh, mein strohhut fliegt fast weg. Scheiß drauf, mein mp3-player hat noch Akku.
21. Komme nach bretten, renne rüber zum Anschlusszug.
22. Komme nach Aize. Laufe den ganzen langen Weg vom Bahnhof nach Hause. Oho, 0 uhr, nur drei Stunden mehr als geplant. Dafür 300 Kalorien mehr abgenommen.
23. Nachtmahl.
24. Ende

Donnerstag, 31. März 2011

Sieh an, sieh an...

(Vorgeschichte: Mönch versucht, Faust zurück zu Gott zu bekehren)

"Meß hin, Meß her", sprach Dr. Faustus, "meine Zusage bindet mich zu hart; so habe ich Gott mutwillig verachtet, bin meineidig und treulos an ihm worden, habe den Teufel mehr geglaubet und getrauet, denn ihm, drum ich zu ihm nicht wiederkommen, noch seiner Gnade, die ich verscherzet, mich getrösten kann. Zu dem wäre es nicht ehrlich noch mir rühmlich nachzusagen, daß ich meinen Brief und Siegel, so doch mit meinem Blut gestellet, widerlaufen sollte; so hat mir der Teufel redlich gehalten, was er mir zugesaget, darum will ich ihm auch redlich halten, was ich ihm habe zugesaget und verschrieben."

Aus: Christoph Motschmann
In: Klaus Völker (Hrsg.), Faust. Ein deutscher Mann. Die Geburt einer Legende und ihr Fortleben in den Köpfen, Berlin 1975, S. 22f.

Sonntag, 20. März 2011

Merke:

Merke: Kettenhemd basteln = furchtbarstes Gefummel aller Zeiten o.O
Merke: Windbeutel explodieren in der Mikrowelle.
Merke: Zitrone mit Strohhalm trinken funktioniert nicht.
Merke: Green Hornet = Geiler Film!
Merke: Kräutertee mit nem Schuss Grapefruitsaft schmeckt wie nicht ganz so süße Limonade ohne Kohlensäure oO
Merke: Powerslide gibt blaue Flecken am Knie
Merke: Volleyball mit kaputten Knieschonern auch.
Merke: Polsterschwerter auch.
Merke: Bleiche nicht lang genug in den Haaren lassen macht die Haare kupferrot.

Freitag, 17. September 2010