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Dienstag, 29. September 2009

Some Reasons why pillows are better than boyfriends


10 and more Reasons, why my black pillow is better than a boyfriend

Zuerstmal: Hallo. Das ist mein (fast) neues Kissen von Ikea. ca. 50x50cm, schwarz, knuffig, perfekt. Und jetzt werd ich euch erklären, warum ein Kissen eigentlich das Beste ist, was frau passieren kann.

1. Es ist immer für dich da.
2. Du kannst es drücken, so oft, so fest und so lange du willst.
3. Du kannst es einfach in die Waschmaschine stopfen.
4. Ein Kissen ist nicht beleidigt, wenn es noch andere Kissen gibt.
5. Ein Kissen beschwert sich nicht, wenn du dich an ihm anlehnst.
6. Es beschwert sich auch nicht, wenn du auf ihm sitzt.
7. Kissen sind pflegeleicht.
8. Ein Kissen hat keine Kalorien.
9. Ein Kissen verlässt dich nicht aus heiterem Himmel für eine Couch.
10. Ein Kissen braucht kein Sixpack und schert sich auch nicht drum, wie du aussiehst.
11. Ein Kissen kannst du an die Wand werfen, wenn du wütend bist.
12. Du kannst es überall, wirklich überall hin mitnehmen.
13. Ein Kissen stoppelt nicht.
14. Ein Kissen zieht an, was du willst.
15. Ein Kissen sieht einfach immer gut aus.
16. Es hat einfach Stil, ein Kissen dabei zu haben.
16a) aus Überzeugung.
16b) aus Müdigkeit.
16c) um jemanden damit zu bewerfen.
17. Ein Kissen widerspricht dir nicht.
18. Ein Kissen kann super zuhören.
19. Es ist einfach immer für dich da.
20. Eifersucht ist mit Kissen kein Problem.

Freitag, 14. August 2009

Lana und Ommi sind die Größten

Ok, das ist jetzt mal wirklich n Insider, sollte aber wirklich für die Nachwelt erhalten bleiben! Achtung, lang.

Der Morgen war noch jung, als Raqnor sein neu gegründetes Fels & Schutt unternehmen verließ. Mit zielstrebigigen Blicke auf die näher kommende Steinbrüche Brockstedts gerichtet. Hier angekommen betrachtete er erstmal die nähere umgebung und sondierte sich schon einen kleinen vorsprung an dem er sind Klück versuchen wollte. Raqnor schnappte sich einen herum liegenden Stein und begann auf den Vorsprung einzuschlagen. Und tatsache es tat sich was, leider nicht das was er sich erhofft hatte denn der Fels war doch etwas härter als erwartet und hatte seinen kleinen stein binnen weniger mitnuten zu staub zerfallen lasse. Er Seuftzte! So würde er es nie schaffen zu einem namen zu gelangen, ein Ruhmreicher händler zu werden der alle welt mit den besten steinen Beliefert.
Raqnor bedachte einen Moment seine lage und träumte vor sich einen moment hin wie es wohl sein werde in der nahe Zukunft die nun ein stück ferner rückte. Als ihm die rettende Idee ereilte. Schnell rannte er zurück zu seinem kleinen unterstand und holte den Esel der mehr wiederspenstig und Stur es wohl garnicht mochte so zeitig aus dem warmen stall gerissen zu werden. Somal er doch gerade noch an einem saftigen Strohhalm kaute. Dennoch es Half nichts. Raqnor wollte unbedingt seine Idee und vor allem seine träume verwirklichen und da konnte er es sich nicht leisten auf die gefühle seines Struppigen Esels zu achten.
Vor dem unterstand befestigte er ein paar Körper auf des Esels rücken und begab sich mit Zerren und Schieben, wieder richtung Steinbruch.

Zurück am Steinbruch sah er, das ein Zwerg gerade an der vor dem Felsvorsprung stand und mit der Spitzhacke darauf einschlug.
"Hey, das ist mein Stollenbeginn", schrie er.
"Hast du etwa eine Besitzurkunde?", sagte der Zwerg lässig.
"Nei.. Nein.", stammelte Raqnor.
"Na dann sag nicht das er dir Gehört", sagte das Zwerg, lächelte und stellte sich vor. "Moin, ich heißte Mori und bin aus Moria auf diese Insel gelangt.

"ä-Ähm Sss-sehr Erfreud", stammelte Raqnor weiter und versuchte seine Fassung wiederzuerlangen. Er war auf das eben garnicht vorbereitet gewesen, hing er doch immernoch seinen Träumen nach, aus denen er von Mori gerissen wurde.
Raqnor räusperte sich und nahm eine etwas formellere haltung ein. "Sehr Erfreut, ich bin Raqnor, von Fels & Schutt dem Neuen Innovativen Steinmetzwerk Brockstedts." Als er Endete Schaute er kurz etwas Wehleidig auf seinen Schönen auserkorenen Felsvorsprung, zuckte jedoch mit den Schultern und bedrachtete für einen Moment Mori, ehe er meinte: "Ich werde diesen Vorsprung gern euch überlassen." log er . "Denn ich habe schon eine Bessere Id.. eine Bessere stelle gefunden wo ich meinem Handwerk nachgehen kann. Raqnor versuchte die Reaktionen von Mori einzuschaetzen was ihm jedoch nicht so recht gelingen mochte und so versuchte er noch ein wenig mit dem Zwerg gegenüber ins gespräch zu kommen.
"Ihr sagtet etwas von Besitzurkunde. Braucht man denn in dieser gegend sowas? Und wo bekommen ich eine?

"Nein", sagte Mori lächelnd "Wie kommst du denn auf sowas? Damit hab ich dir nur gesagt das er nicht dir gehört.
Das ist wie mit den Straßen, jeder darf die Steinbrüche nutzen.
"Wenn du willst können wir hier gemeinsam einen Stollen schlagen,In einem gemeinsamen Stollen, haben wir beide mehr Gewinn, da wir schneller durch die äußere unbrauchbare Schicht sind. Hast du eine Spitzhacke mit?"

Raqnor überlegte einem Moment. eher er den mut faste zu antworten: "Eine Spitzhacke habe ich wohl doch sie ist ein erbstück, ein verrostetes ding des Griff geborsten ist." Er bedachte für einen moment die alte Spitzhacke seines Großvaters die ihn wie auf magische weise zu verfolgen schien: "Ihr werdet euch sicher fragen warum ich solch ding noch aufhebe. Nun es ist so, es ist ein Erbstück von meinem Großvater und auch wenn sie nicht mehr zu gebrauchen ist kann ich sie einfach nicht loswerden." "Sie ist wie mein schatten der ständig an mir haftet." "Ihr glaubt ja nicht nicht, was ich schon alles versuchte sie los zu werden.." Raqnor Seuftzte. "Zu dem ist si so schwer das ich sie garnicht erst gehoben bekomme." "Es ist wie ein Fluch und dennoch soll sie eines tages mein Segen sein." "Großvater sprach sich dahingehend etwas undeutlich aus." "In seinen Letzten Worten faselte er etwas von: Du musst es meistern und erlangung des alten Galnzes." "Seid dem grübel ich darüber und nun ja ich habe mich wohl der anwesenheit gewöhnt und beachte sie kaum noch." "Aber vieleicht hilft es ja wenn ihr den felsen bearbeitet und ich sammel die steine auf und stapel sie da dadrüben auf?" Raqnor zeigte dabei auf einen offen Platz der von einigen büscheln gras bedeckt war, an denen sich schon sein Esel Gütig tat.

"Die Spitzhacke solltest du dir , wenn sie dir so lieb ist, über den Kamin hängen, ich hab dort drüben noch ne Hacke, und nen Hammer zum zerkleinern", sagte Mori und zeigte auf eine Spitzhacke und einen Hammer die an der Feldwand lehnten.

Da kam Lana des Wegs. Belustigt belauschte sie hinter einem Busch versteckt die Unterhaltung der beiden Steinmetze, die ihr allerdings ziemlich amateurhaft erschienen. Eigentlich war sie ja auf der Suche nach einer schnellen, sauberen Lieferung gewesen, aber was tut man nicht alles, um den Nachwuchs zu fördern.
Sie lugte zwischen den Zweigen hervor, gerade als der Unbekannte Mori aufforderte, den Felsen zu bearbeiten. Die Waldelfe verkniff sich ein Kichern, kam hinter dem Busch hervor und ging auf die beiden anderen zu...

Raqnor spät in die ecke auf die Mori zeigte, "Habt dank!" und eilt sich diese zu holen.
"Huch!" ließ Raqnor von sich ertönen. als er beinah auf eine Selte art der Drei-schwänzigen-blaublatt-Felsampler getreten wäre, den er sofort flückte um ihn sich genauer zu betrachten. "HA! Welch seltener Fund, genau solch einen hab ich schon jahre lange für meine Sammlung gesucht." und steckte ihn in einen kleinen beutel. "Bei solch einem Glück sollten wir uns nun wirklich an die Arbeit machen, Mori, vieleicht stoßen wir dabei ja auf eine Selte Ader von Erz oder gar auf Mamor!"
Raqnor schnappte sich die hacke und den hammer und ging langsam auf den Felsvorsprung zu.

"Ähm,... Hallo?", sagte Lana leicht verwirrt zu dem Fremden, der gerade ohne sie eines Blickes zu würdigen an der Waldelfe vorbeimarschiert war und selbst einem Stein mehr Beachtung schenkte. Sie tippte ihm auf die Schulter, wandte sich dann aber erst mal Mori zu, der teilnahmslos den Wind beobachtete. "Hey, Mori, was treibt dich denn hier her?", fragte sie.

Aravera war mittlerweile schon recht erschöpft, obwohl es noch Morgen war. Sie hatte sich in den frühen Morgenstunden aufgemacht um ihren Kollegen Mori aufzusuchen, denn sie benötigte dringend Steine.
Als sie ihn bei seiner Unterkunft nicht gefunden hatte, hatte sie sich aufgemacht zu den Minen - sie war sich sicher, ihn dort zu finden. Doch sie hatte erst bei der fünften Mine Erfolg - nämlich als sie schon von weit her Stimmen hörte...

Auch Ommi war an diesem Morgen in den Bergen. Steine wollte er nicht bestellen. Das hatte er schon auf dem weg hierher bei dem "Rat der Weisen" getan, das Bündnis, das ihn und sein Bündnis schon fast ein Jahr lang belieferte und mit dessen Vorsitz er inzwischen ein gutes Verhältnis hatte. Was er in den Bergen wollte, war ein entspannender Spaziergang und den Genuss, anderen bei der Arbeit zuzusehen, obwohl man selbst frei hat. Schon bald kam er an den Berg, an dem Mori, ein ihm Unbekannter Zwerg und Lana standen. Da er nicht von Mori gesehen werden wollte, beugte er sich tief runter während er lief. Ein paar MEter weiter entdeckte er einen frischen Trampelpfad, der in einem Busch endete. Genau richtig für mich!, dachte Ommi und krabbelte ihn entlang und beobachtete aus dem Gebüsch heraus das Geschehen. Sonderlich gut war sein Versteck nicht, aber das Trio war zu beschäftigt um ihn zu bemerken, doch jemand anderes hätte ihn bestimmt sofort bemerkt. Und dieser "jemand anderes" lies auch nicht lange auf sich warten, ein Stück weiter entfernt, sah er seine Freundin Ava auf ihn oder die anderen Drei zumaschieren. Schnell, aber leider nicht lautlos, krabbelte er rückwärts aus dem Blickfeld der anderen...

Während Lana mit Mori sprach, warf sie ihm unauffällig immer wieder kurze Blicke über die Schulter, bis sie schließlich überaus erleichtert Aravera des Wegs kommen sah - und nur wenig später ein leichtes Rascheln links von sich hörte. Jetzt lass dir blos nichts anmerken, dachte sie, und verwickelte Mori in ein Gespräch - Teil eins ihres Planes schien zu funktionieren, in dem sie, Lana, lediglich die Rolle der Ablenkung zu spielen hatte, damit Ommi und Aravera den Rest vorbereiten konnten.

Raqor schritt weiter voran, nur beiläufig grüßte er nahzu insitinktiv mit "Hallo.." zurück eher er den nächsten schritt gen Felsvorsprung machte. in Geedanken malter er sich schon seine Zukunft an der Seite Mori's aus, der endeckung einer alten ruine weit unter dem felsen oder gar einer seltenen marmor art, die er dann Teuer in seinem Handelsstand verkaufen konnte. Ja er träumte zu gern von dingen die er wohlmöglich nie erreichen würde dennoch versuchte er es auch ds Unmöglichste wahr werden zu lassen.
Raqnor stand mittlerweile vor dem Vorsprung. Er griff zum hammer und versuchte erstmal eine geeignete stelle zu finden in der er seine geliehene hacke zum einsatz bringen könnte.
Langsam hämmerte er sich von stelle zu stelle, hier und viel schon nach dem einen schlag etwas gestein herunter, wo er kurz innehielt und das gestein zwischen den Fingern prüfte. Raqnor verwarf es jedoch schnell wieder denn etwas das so Brüchig war konnte er unmöglich gebrauchen.

Alles war so perfekt. Raqnor außerhalb der Gefahrenzone, Mori abgelenkt, Ommi unbemerkt entschwunden und Ava kam den Weg entlang. Ob Ava auch etwas beitragen würde. wusste Ommi noch nicht, aber im war es egal - er würde jetzt seinen Teil des Plans ausführen und hoffen, dass alle anderen auch so perfekt wie er arbeiten würden.
Ommi krabbelte noch ein Stück weiter, um ganz sicher zu sein, dass Mori ihn nicht bemerken würde. Dann kam er an einen alten Steinbruch. Er war wohl nicht sonderlich professionel bearbeitet worden, vielleicht war es Mori gewesen, dachte Ommi bei sich. Jedenfalls war der Stein fast Stufenförmig und nicht glatt wie die meisten anderen alten Steinbrüche. "Ideal zum hochklettern", sagte Ommi zu sich. Schon ein paar Minuten stand er oben auf dem Steinbruch, von dem es nur ein paar Minuten Gehweg zum Gipfel des Mount Moridead waren. Oben angekommen, machte Ommi alles bereit und wartete nur noch auf Lana's Zeichen, dass sie bereit sei, zu dem großen Ereignis...

Unauffällig blickte Lana gen Himmel. "Da, schau mal, die Vögel!", rief sie erfreut dem verblüfften Mori zu und deutete ins Tal - um im Moment danach kurz den Hang hinauf zu sehen, wo sie zufrieden Ommi bemerkte. Gut, er ist also bereit, dachte sie zufrieden und gönnte sich ein kurzes, imaginäres diabolisches Lachen. Okay, jetzt blos nicht die Konzentration verlieren - sonst konnte es ernsthaft gefährlich werden.
"Warte, ich lock sie mal her", meinte Lana zu Mori, und ahmte - leider nicht so gut, wie sie es gerne hätte - den Ruf eines Habichts nach, zweimal, und dann noch ein drittes Mal. Jetzt war nur noch auf den Ruf einer Schleiereule oder alternativ den eines abgestochenen Wildschweins zu warten - und dann musste sie zugleich Mori in Sicherheit wägen und sich selbst in selbige bringen... Verdammt! Was tun mit Aravera? Eigentlich sollte sie schon längst oben bei Ommi sein...

Ommi dachte an die verabredeten Zeichen. Der Ruf des Habichts war erklungen. Jetzt war er dran. Schleiereule oder abgestochenes Wildschwein. Wildschwein liegt mir eigentlich eher, ich könnte ja was essen - dann hört es sich an wie ein lebendes Wildschwein - äh nein, dann würde Mori bestimmt gucken. Also doch lieber die Schleiereule. Plötzlich hörte er eine Taube direkt neben seinem Ohr. Erschrocken drehte er sich um und direkt vor ihm stand jemand. Aravera. Erleichtert atmete Ommi aus. Was macht sie eigentlich?, dachte er, aber da viel ihm wieder ein, dass er eigentlich selbst was machen sollte. Er rief wie eine Schleiereule, leider etwas zu tief, aber immerhin. Dann trat er ein paar Steine los...

Okay... jetzt blos kühlen Kopf bewahren! Es ging um Alles - oder nichts. Lana hüstelte... "Ähm, Mori... also,... naja, äh mir ist das jetzt ein bisschen unangenehm... aber ich sollte unbedingt... naja, du weißt schon... mal kurz in die Büsche. Warte hier, ok?" Sie drehte sich um und riss dabei an einem Faden einer alten Tasche, die sie nicht mehr brauchte, aber vorher mit allerlei Kleinkram gefüllt hatte. Die Tasche riss, und dutzende Knöpfe, Nadeln, Haarspangen und Münzen kullerten über den staubigen Boden.
"Oh, Verdammt... Mori, es ist wirklcih dringend... könntest du hier bitte ein bisschen die Sachen auflesen? Hast was gut bei mir..."
Die letzten Worte schrie sie geradezu nach hinten, als sie sich schnellstmöglich aus der Gefahrenzone entfernte, hinter einen Busch verkroch, sich umdrehte und mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht beobachtete, wie sich der nichts ahnende Mori niederkniete und die Knöpfe aufzusammeln begann, während...

Ommi immer mehr Steine lostrat. Die Stelle war perfekt, der Berg war steil, doch hatte genug Gefälle, dass die kleinen Steine immer größere mitrissen. Nach dem Ommi ein paar kleinere Steine losgetreten hatte, rutschte eine kleine Schicht von etwa einem halben Meter dicke ab - die Lawine ging los...

Mit großen, staunenden Augen betrachtete Lana die Staubwolke, die sich immer näher auf den Weg zuwälzte. Oh verdammt, irgendwie war sie doch recht nah am Geschehen, aber von weiter weg würde sie nichts sehen. Kurz entschlossen schwang sie sich behende auf einen Baum und kletterte 4, 5 Meter in die Höhe. Perfekt. Sie betrachtete die Szenerie. Dort war dieser sonderbare Idiot, offenbar vor einem Stein in Selbstgespräche vertieft, und dort Mori, nichts ahnend, der jetzt jedoch das lauter werdende Grollen bemerkte und aufsah...

Ommi ging vorsichtig ein paar Schritte zurück, damit er nicht mit runter gezogen wurde. Unterdessen sah er belustigt zu Mori, den jetzt die ersten Ausläufer, Vorboten seines Schicksals, erreichten. Sein Füße waren jetzt in einer kleinen Kiesschicht und plötzlich erkannte er die Gefahr - er wollte losrennen, hatte jedoch ein paar Steinchen im Schuh und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht durch die Gegend, wobei er immermal hinfiel, weil ihm die spitzen Steine zu sehr piksten...

"Au, Au, Au, Iih, Au" - belustigt lauschte Lana den kurzen, spitzen Aufschreien Moris und bekam einen hemmungslosen Lachanfall, als er auch noch von einer gerade zufällig herbeifliegenden, neugierigen Biene umschwirrt wurde.
"AAAAH, macht das Viech weg, IIIIH das ist ja so widerlich!".
Lana bekam Bauchkrämpfe, hielt sich den Bauch und fiel fast vom Ast - gerade noch konnte sie sich fangen und wunderte sich umso mehr, als sie bemerkte, dass dieser Unbekannte immernoch vor sich hin murmelte - obwohl sogar er langsam von einer Staubwolke eingehüllt wurde und nichts, aber auch gar nichts davon mitbekam, dass die Biene Mori ins Ohr stoch und ihm gleichzeitig ein größerer Stein schräg gegens Knie prallte und ihn zu Fall brachte.


Inzwischen war oben auf dem Berg soviel Schutt abgetragen worden, dass ein riesiger, kreisrunder Felsblock zum vorscheinkam. Der Felsblock allein war ein ganzes Stück größer als Ommi und da Mori kein großer, starker Ork war, sondern nur ein kleiner Zwerg, würde es ihn hoffnungslos zerquetschen oder begraben. Beigeistert von seiner Idee kletterte Ommi hinter den Felsen, legte sich auf den Boden und drückte den Felsen mit den Füßen los. Laut donnernd rollte er den Berg runter...

"Ooh... oooh", aufgeregt fieberte Lana mit. Das war ja großartig! Sich mit Ommi zu verschwören war eine ihrer besseren Ideen gewesen - das musste sie unbedingt wiederholen. Genüsslich prägte sie sich den Augenblick ein, wie der fast kugelrunde, mit Sicherheit tonnenschwere Stein auf dem Weg nach unten immer schneller und schneller wurde, und tatsächlich einen filmreifen Schatten auf Mori warf, bis er schließlich...

Ommi die Sicht versperrte. Ärgerlich rannte er ein paar Meter weiter, bis er an dem Fels vorbeischauen konnte und wieder freie Sicht auf den total verängstigten Mori hatte. Jetzt war er ein paar Meter vor Mori, der laut aufschrie vor Angst. Noch ein paar Sekunden musste er seinen Anblick ertragen, dann würde Mori endlich unter Stein begraben sein...

Lana traute ihren Augen nicht. Kurz durchforstete sie ihr Gedächtnis, doch ihr fiel nicht ein einziger Anblick ein, der auch nur halb so herzerwärmend gewesen wäre. Näher, näher - und die Zeit schien still zustehen. Jetzt, jetzt gleich - Lana hörte vor Anstrengung auf zu atmen, bis endlich -

KRACH!

Der finale Schlag ließ den Boden ringsum erbeben, eine Energiewelle schien sich, Kreisen im Wasser gleich, um die Einschlagstelle auszubreiten und blies Lana eine nicht unerhebliche Menge Staub ins Gesicht. Sie musste sich festhalten, um nicht von ihrem Ast geblasen zu werden, hustete ein paar mal - und hörte dann, dass es still war. Kein Stein bewegte sich mehr, kein Mori war mehr zu sehen.
Zufrieden kletterte sie vom Baum, während Ommi und Aravera elegant den Abhang hinuntergerutscht kamen und sich den Staub von der Kleidung klopften.
Gerade wollte Lana zum Sprechen ansetzen, als sie, aus den Mitten des Trümmerhaufens, ein zaghaftes, jedoch schnell lauter werdendes Wimmern vernahm.

Ehe sie sich näher dem Gewimmere widmen konnten, hörten sie 100 Meter neben sich ein "Dumpf" und sahen wie Raqnor bewusstlos am Boden lag, doch das störte die Drei nicht, sie hörten lieber das leise Wimmern. Plötzlich wurde aus dem leisen Wimmern ein lautes, doch durch den Stein gedämpftes quängelndes Schreien. Er hatte ganz offensichtlich Schmerzen, doch überwog im Moment noch das Gefühl der Angst, doch an dem zunehmend lauter und schmerzvoller werdendem Geschrei merkte man rasch, dass bald das andere Gefühl überwiegen wird.

Lana kamen die Tränen in die Augen. Engelsgleich hörten sich diese Töne in ihren Ohren an, und ihr wurden die Knie weich. Welch wundervoller Augenblick! Wenn das nicht der Sinn des Lebens war - was dann? Es kam einer Erleuchtung gleich - und in diesem Moment beschloss Lana, dass auch genau das und nichts anderes der Sinn ihres Lebens sein sollte.
Kurz blickte sie an den Steinen vorbei auf den leblosen Körper des Fremden - ob der noch lebte oder nicht, vermochte die Elfe von hier aus nicht zu sagen, allerdings war ihr das auch reichlich egal.
"Wundervoll", schluchzte sie, fing sich wieder und mit einem mal überzog ein tiefes, zufriedenes Grinsen ihre Lippen. So mussten die Götter sich fühlen, wenn sie nach eigenem Belieben entscheiden konnten. Schweigend standen die drei da und betrachteten feierlich die fast schon idyllische Szenerie, bis...

Ommi sich schließlich umdrehte, die beiden Damen an die Hand nahm, und sie vergnügt des Weges gingen, vorbei an dem immernoch bewusstlosen Raqnor, dem Ava kruz über die Haare strich und der daraufhin hinter Ava herkrabbelte, plötzlich aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, und an nichts anderes mehr denken konnte, als Aravera und ihren beiden Kumpanen für alle Ewigkeit zu dienen und begann, Ava die Fußstapfen zu küssen...


-ENDE-

Samstag, 6. Juni 2009

Frau schlägt Mann mit Bibel

Offenburg (lsw). Ausgerechnet mit einer Bibel hat eine Frau in Offenburg ihren Lebensgefährten grün und blau geschlagen. Nach Angaben der Polizei traf die Attacke den 73-Jährigen am Mittwochabend buchstäblich im Schlaf. Der Mann hatte sich gerade auf sein Bett gelegt, als die 68-jährige Frau unerwartet zum Schlag mit der Bibel ausholte. Der Mann erlitt bei der Attacke Kratzer und blaue Flecken im Gesicht und zeigte seine Freundin am nächsten Morgen bei der Polizei an. Damit nicht genug: Am Donnerstagabend musste die Polizei einen weiteren Streit zwischen den beiden schlichten, dieses Mal auf offener Straße. Und wieder wurde der 73-jährige Mann verletzt.
Quelle: Mühlacker Tagblatt (Sa, 6. Juni 2009, Nummer 128)

Dienstag, 10. März 2009

Tagebuch einer jungen Satanistin, Teil 10

Heil Satan! Heil Dunkelheit! Heil schwarz!
Heute ist Freitag und mein Bruder ist zu Mittag von Wien heimgekommen. Gleich im Auto, wo wir ihn vom Bahnhof abgeholt haben, habe ich ihm ganz stolz erzählt, dass ich die blöden alten Kassetten und Schallplatten von ihm einem berühmten Sänger verkauft habe. Ich habe gesagt, dass er richtig stolz auf mich sein kann, weil die dummen alten Sachen braucht eh keiner mehr und er soll froh sein, dass ich mir so viel Mühe gegeben habe, jemanden zu finden, der den Müll haben will. Mein Bruder hat am Anfang etwas ungläubig geschaut und gesagt, dass ich das noch einmal ganz genau erzählen soll. Ich habe es ihm noch einmal erzählt und dann hat er begriffen, dass es kein Scherz ist. Ich habe ihn angelächelt und ihn gefragt, was ich als Belohnung bekomme. Mein Bruder ist ganz weiß im Gesicht geworden und dann plötzlich ganz rot. Er hat zu zittern angefangen. Ich glaube, er hat sich sehr gefreut. Dann wollte er etwas sagen, aber weil meine Eltern dabei waren, hat er es nicht getan. Belohnung habe ich aber keine bekommen. Nur wo wir alle hintereinander bei der Wohnungstüre hineingegangen sind, hat er mir ´Du wirst schon noch sehen, was du davon hast’ zugezischt.
Ich war den ganzen Nachmittag gespannt, was er für eine Überraschung für mich hat, aber es ist nichts passiert. Er hat nur mit meinen Eltern im Wohnzimmer geschrieen, aber warum weiß ich nicht. Irgendwas von 'zusperren' und 'aufpassen' und 'kein Vertrauen' habe ich gehört. Vielleicht will er ja ganz nach Wien ziehen.
Am Abend bin ich wieder mit der Melitta fortgegangen. Ich habe mir extra mein cooles rotes Sisley-Girlieshirt angezogen und eine rote Skaterhose und eine blaue Sonnenbrille aufgesetzt, weil das bei Satanisten auch 'in' ist, sagt die Melitta. Sie hat wieder das gleiche wie immer angehabt. Wir wollten wieder in das coole Satanistenlokal gehen, aber dort haben sie uns nicht hineingelassen, weil sie jetzt Türsteher haben. Die sagen, man braucht jetzt einen Ausweis, um zu zeigen, dass man schon sechzehn ist, sonst darf man nicht mehr hinein. Wir werden uns Ausweise fälschen, aber wir wissen noch nicht wie. Also sind wir in ein anderes Lokal gegangen, wo man mit zwölf hinein darf. Das Lokal heißt 'Schülerzentrum Rettet das Kind' und ist gleich beim Bahnhof. Leider darf man dort nicht rauchen und trinken, aber die alten Damen dort sind richtig nett. Sie passen auf die Kinder auf und wollten von uns wissen, zu welcher Sekte wir gehören. Wir haben gesagt, dass wir unsere eigene Sekte haben. Die alten Damen waren Christen und wollten uns bekehren. Aber das wollten wir nicht, weil Satan viel cooler ist als der Gott. Deshalb sind die Melitta und ich dann wieder gegangen, weil uns die Frauen so genervt haben. Wir sind ein bisschen bei der Busstation herumgesessen und haben Wein aus der Packung getrunken, den wir uns bei der Tankstelle gekauft haben. Kind sein ist echt blöd, nichts darf man.
Um sieben Uhr hat uns meine Mama abgeholt und nachhause geführt. Zuhause bin ich gleich in mein Zimmer gegangen, weil ich es so gemein gefunden habe, dass wir nicht mehr in das Satanistenlokal dürfen. Aber in meinem Zimmer war es ganz anders. Es waren keine Poster mehr auf den Wänden und das verkehrte Kreuz aus Karton war auch nicht mehr da. Alle meine Poster und Bravo Hefte und gebrannte HIM und Marilyn Manson CDs sind zerbrochen und zerrissen am Boden gelegen. Ich habe gleich zu weinen angefangen, weil die Poster echt teuer waren und ich keinen CD Brenner zuhause habe. Weil ich so laut geweint habe, sind meine Eltern nachschauen gekommen. Ich habe ganz laut geschrieen, wer das war. Meine Eltern werden denjenigen bestimmt bestrafen, habe ich mir gedacht. Aber meine Eltern haben nur 'Endlich ist das Satanszeug weg' gesagt und gelacht und gemeint, meine Phase wäre wohl bald vorbei. Mein Bruder ist auch in der Türe gestanden und hat gelacht. Ich habe das ganz gemein von ihm gefunden. Schließlich habe ich mich so bemüht, seine alten wertlosen Sachen zu verkaufen und er hat ja gar keine Ahnung, wie schwer und teuer es ist, die ganzen Bravo Hefte nachzubestellen, damit ich die Poster wiederbekomme und außerdem muss mir jetzt jemand die ganzen CDs wieder brennen. Weil ich so beleidigt war und nicht mehr gewusst habe, was ich ohne meine satanistischen Poster machen soll, habe ich einen Plan ausgeheckt. In der Nacht, wo meine Eltern schon geschlafen haben, habe ich aus ihrer Brieftasche einen Hunderter herausgenommen und bin zur Tankstelle gegangen und habe mir zwei Flaschen Wein gekauft. Ich wollte alles vergessen und tot sein. Ich habe den Wein in meinem Zimmer ganz alleine ausgetrunken und irgendwann war mir schlecht und ich bin bewusstlos geworden.
Mitten in der Nacht bin ich aufgewacht, weil ich Durst gehabt habe. Da habe ich bemerkt, dass ich gar nicht mehr zuhause war, sondern im Krankenhaus. Eine Windel habe ich angehabt und eine Infusionsnadel im Arm, mit einem langen Schlauch, wo Flüssigkeit hineingetropft ist und eine Krankenschwester und meine Eltern sind um mich herumgestanden und mein Bruder auch. Meine Eltern haben ganz laut mit mir geschrieen, dass ich nur Probleme mache und eine Alkoholvergiftung habe und dass sie mich ins Irrenhaus einweisen lassen werden. Ich habe zu weinen angefangen und mein Kopf hat mir ganz wehgetan. Die Krankenschwester hat gesagt, ich soll weiterschlafen und meine Eltern hinausgeschickt. Sie sagt, dass meine Eltern das morgen mit dem Arzt besprechen sollen.
Ich bin gleich wieder eingeschlafen und habe ganz viele Alpträume gehabt. Weil nämlich, eingewiesen werden will ich nicht.
Eure Claudy6666


So, das wars leider :( Mehr Folgen hab ich bisher nicht gefunden, und mehr gibts anscheindend auch nicht. Falls jemand doch noch ne Fortsetzung findet, wärs klasse, wenn ihr uns das mitteilt.
Quelle: www.planetheavymetal.de

Montag, 9. März 2009

Tagebuch einer jungen Satanistin, Teil 9

Hallo meine satanistischen Freunde!
Heute ist mir etwas Tolles passiert. Ich war nach der Schule mit der Melitta in der Stadt, weil wir uns noch den neuen Rennbahn Express kaufen müssen haben, weil da ein HIM Special mit großem Poster drinnen ist. In der Trafik, wo wir immer den Rennbahn Express kaufen, habe ich dann plötzlich den Satanisten gesehen, der ein berühmter Sänger ist und der mich entjungfert hat und heiraten will. Er ist vor uns gestanden und hat Tabak gekauft. Als er sich umgedreht hat, bin ich ganz rot im Gesicht geworden und habe HEIL SATAN zu ihm gesagt. Er hat gelacht und gemeint, dass ich das kleine Trendy Girlie bin, mit dem er am Klo beim Konzert Sex gehabt hat. Ich habe gesagt, dass ich ihn liebe. Er hat wieder gelacht und dann hat er gesagt, er muss jetzt zum Zug gehen. Aber ich habe ihn aufgehalten, weil mir eine gute Idee gekommen ist. Ich habe gesagt, dass die Melitta und ich jetzt auch eine Band gegründet haben und dass wir sogar schon ein Demo haben und dass wir jemanden brauchen, der das verkauft und uns berühmt macht und weil er ein berühmter Sänger ist, weiß er bestimmt so jemanden. Er hat noch mehr gelacht und gefragt, ob wir das Demo dabei haben. Die Melitta hat es ganz aufgeregt aus ihrer Tasche geholt und ihm gegeben. Er hat gemeint, er wird es sich anhören und wenn es ihm gefällt, wird er Kopien davon machen und sie auf Konzerten verkaufen. Dafür braucht er von uns aber Geld, weil die Kassetten für die Kopien ja was kosten, aber das Geld würden wir doppelt und dreifach wieder verdienen, wenn er alles verkauft. Wir waren ganz glücklich und haben gefragt, wie viel Geld er dafür haben will. Er hat gesagt, dass er fünfhundert Schilling brauchen wird, und dass das ein sehr gutes Angebot ist. Wir haben ihm hundert und zwölf Schilling gegeben, weil wir nicht mehr Geld dabei gehabt haben. Aber er hat gesagt, dass das kein Problem ist und dass wir ihm den Rest ein anderes Mal geben sollten. Er hat mir seine Handynummer gegeben. Dann ist er mit unserer Kassette gegangen. Die Melitta und ich haben uns schrecklich gefreut, weil wir jetzt berühmt werden. Dann sind wir heimgefahren.
Zuhause war ich ganz alleine. Der Papa und die Mama waren noch in der Arbeit. Ich habe fernsehen geschaut und mein HIM Poster zusammengebastelt und dann habe ich es auf der Türe aufgehängt. Das schaut super aus, weil das ist der Ville Valo in Lebensgröße. Der ist viel größer als ich. Weil er so hübsch ist, habe ich sein Poster gleich geküsst. Ich wäre gerne seine Freundin, aber leider wohnt er so weit weg. Manchmal hört man Gerüchte, dass er keine Frauen mag sondern nur Männer. Aber ich glaube das nicht. Vielleicht werden wir mit unserer Band auch einmal so berühmt wie der HIM und dann spielen wir mit ihnen zusammen und ich werde den Ville Valo entjungfern wie der berühmte Sänger von der anderen Band mich entjungfert hat.
Während ich also auf meinem Bett vor mich hingeträumt habe, ist mir eine böse Idee gekommen, wie ich die Schulden bei dem berühmten Sänger zurückzahlen könnte. Ich bin in das Kinderzimmer von meinem großen Bruder gegangen, der ganz viele CDs hat. Der hat aber nur blöde CDs und meine Mama sagt oft, er ist auch ein Satanist, und sie würde ihm das gerne verbieten, aber leider ist er schon über 18 und da kann man niemandem mehr etwas verbieten. Mein Bruder, der übrigens Manuel heißt, hört keine Satanisten Musik sondern Musik, die noch lauter ist, als Blackmetal und wo die Sänger noch mehr schreien und immer Blut auf den Covers ist aber dafür keine Pentagramme. Er sagt oft, dass seine CDs wertvoll sind, aber eigentlich habe ich nicht viel mit ihm zu tun, weil er schon studiert. Ich habe dann geschaut, welche wertvollen CDs er hat, aber eh nur so blöde CDs gefunden wie zum Beispiel die 'Imperial Doom' von einer Band, die 'Monstrosity' heißt und von einer noch blöderen Band die 'Extreme Noise Terror' heißt, eine Schallplatte, die 'Ear Slaughter' heißt. Schallplatten sind überhaupt altmodisch und die braucht er bestimmt nicht mehr. Und eine dumme Kassette habe ich auch noch mitgenommen, wo auch 'Demo' draufsteht aber von einer unbekannten Band, die 'Cannibal Corpse' heißt. Und überhaupt haben alle Bands die mein Bruder hört, blöde Namen. Aber er hat halt keinen Geschmack. Ich finde Bandnamen wie HIM viel böser. Ich habe also seine CD und seine Schallplatte und die Kassette genommen und habe den Sänger angerufen und ihn gefragt, ob er die Sachen statt dem Geld haben mag. Er hat gelacht und gemeint, dass das noch nicht ganz reicht und dass ich ihm dann noch immer einen Hunderter schulde, aber ich habe ihm mein Jausengeld für nächste Woche versprochen. Dann war er zufrieden. Morgen nach der Schule gebe ich ihm die Sachen und das Jausengeld.
Am Abend sind meine Eltern heimgekommen und haben sich gefreut. Ich habe sie gefragt, warum sie sich so freuen. Sie haben gesagt, dass mein Bruder übers Wochenende von Wien heimkommt.
Hoffentlich fallt ihm nicht auf, dass ein paar von seinen Sachen fehlen, aber weil es eh nur so blöde Sachen sind, wird ihn das nicht stören.
Ave Satanas
Claudy6666


Quelle: www.planetheavymetal.de

Sonntag, 8. März 2009

Tagebuch einer jungen Satanistin, Teil 8

Hallo meine schwarzen Seelen!
Wie ihr vielleicht noch wisst, haben mir meine Eltern Hausarrest gegeben, weil ich mich auf dem Satanistenkonzert von einem berühmten Sänger entjungfern habe lassen. Aber ich bin draufgekommen, dass mir meine Eltern gar keinen richtigen Hausarrest geben können, weil ich ja noch in die Schule gehen muss. Das hat die Melitta und mich sehr gefreut, weil sonst hätten wir uns nicht mehr zu unseren geheimen Sektentreffen treffen können, bei denen wir zusammen rauchen und Gedichte schreiben. Bei unserem letzten Treffen ist der Melitta eine tolle Idee gekommen. Sie hat gesagt, wir könnten selbst eine Blackmetal Band gründen und dann ein Konzert machen und dann würden uns die Satanisten alle verehren. Ich halte das für eine sehr gute Idee, also haben wir uns überlegt, wie wir das machen könnten. Die Melitta hat gesagt, dass sie Gitarre spielt, aber nur akustische. Und singen kann sie auch und Texte schreiben auch. Mir ist gleich ein Name für die Band eingefallen. Wir werden sie 'BLACK SATAN' nennen und unsere erste CD wird '666 Hymns to Satan' heißen und dem Satan gewidmet sein. Die Melitta sagt, wir werden ganz berühmt werden und in die Charts kommen. Ich werde Schlagzeug spielen. Als Proberaum nehmen wir mein Zimmer. Am Wochenende haben wir keine Schule, deshalb haben wir uns da in meinem Zimmer versammelt. Die Melitta hat ihre Gitarre und ein echtes Mikrophon mitgebracht und ich habe mir selbst eine Trommel gebastelt, weil ich kein Geld für ein Schlagzeug habe. Dann haben wir unser erstes Lied geschrieben. Es heißt 'Black Vampire' und geht so:
Black Vampire Black Vampire of the night
You die in the light
You live in my heart
My heart is dark
Black Vampire of the night
You are Satan's bride
You live in me
Satan's whore I want to be
Die Melitta spielt dazu ganz schön Gitarre und singt ganz hoch, wie die Frauen das bei richtigem Black Metal machen. Wir hätten gerne noch einen, der Keyboard spielt, aber außer uns gibt es ja keinen Satanisten in unserem Alter. Also hat die Melitta gesagt, wird sie für die ganzen Intros Blockflöte spielen. Meine Mama war richtig froh, dass wir uns endlich einmal 'sinnvoll' beschäftigen, aber sie weiß ja nicht, dass wir böse Musik machen und dass alle unsere Texte dem Satan gewidmet sind. Schon bald haben wir ganz viele Lieder geschrieben gehabt. Wir haben mit unserem Kassettenrekorder alles auf Kassette aufgenommen. Dann haben wir ein schönes Cover gebastelt und eine nackte Frau und ein verkehrtes Kreuz und viele Pentagramme mit vier Sechsen hinaufgemalt und Blut auf die Frau gezeichnet. Die Melitta sagt, die Kassette nennt man ‚Demo’, das muss man dann an eine Plattenfirma schicken, aber mir ist keine Plattenfirma eingefallen, die solche Musik macht. Also waren wir beide ganz traurig, aber irgendwie wissen wir trotzdem, dass wir es mit Satans Hilfe schaffen werden, dass uns die ganze Welt verehrt.
Um fünf Uhr hat die Melitta wieder nachhause gehen müssen und ich war ganz alleine in meinem Zimmer. Ich habe sehr viel nachgedacht. Damit der Satan uns Kraft für die Band gibt, habe ich ein Ritual gemacht, dass ich sogar selbst erfunden habe. Bei diesem Ritual betet man zuerst dreimal den Spruch 'Satan ist groß, Satan ist stark, meine Seele ist in seiner Macht' und dann sagt man noch einmal das ganze rückwärts. Dann schaut man ganz lange in einen Spiegel und dann sieht man, wie dort der Satan erscheint. Dann bringt man dem Satan ein Opfer. Ich habe mir extra den Finger mit einer Nadel gestochen und ihm ein paar Tropfen von meinem Blut geopfert.
Jetzt ist er besänftigt, und das mit meiner Band wird bestimmt funktionieren. Außerdem werde ich jetzt ein Buch über meine Rituale schreiben, mit dem ich ganz viel Geld verdienen werde. Es wird 'Die satanistischen Rituale der Priesterin Claudy6666' heißen.
Heil Satan!


Quelle: www.planetheavymetal.de

Samstag, 7. März 2009

Tagebuch einer jungen Satanistin, Teil 7

Hallo ihr echten Black Metaller!
Um fünf Uhr am Abend sind die Melitta und ich von meiner Mama zum Konzert geführt worden. Ganz viele Satanisten sind vorne heraußen gestanden und haben geraucht und Bier getrunken und geredet. Die haben alle Hemden von Bands angehabt, die ich nicht gekannt habe und die Melitta auch nicht. Wir waren richtig aufgeregt, wo die Melitta und ich aus dem Auto ausgestiegen sind und mit meiner Mama an den Satanisten vorbeigegangen sind. Die Satanisten haben uns ehrfürchtig angeschaut und gelacht, weil sie so freundlich sind. Wir sind zur Kassa gegangen. Hinter der Kassa ist auch ein Satanist gesessen, der uns ehrfürchtig angeschaut hat. Meine Mama hat zwei Kinderkarten und eine für Erwachsene verlangt. Da hat der Satanist zum Lachen angefangen weil er so lieb war und dann hat er uns drei Erwachsenenkarten gegeben, weil ich mit meiner neuen Haarfarbe so alt ausschaue und gesagt, dass um neun Uhr Babysperre ist. Damit meint er wahrscheinlich, dass man am Konzert keine Babys bekommen darf. Meine Mama hat ihn böse angeschaut, weil sie den Witz nicht verstanden hat und hat uns an der Hand genommen und ist mit uns in die Konzerthalle hineingegangen.
Die Halle war nicht sehr groß und Satanisten sind am Boden gesessen und herumgestanden und alle haben geraucht und ein paar von ihnen sind vor der Bühne gestanden und haben mit ihren Haaren gewackelt. Das ist wahrscheinlich so ein Ritual, dass wir noch nicht kennen. Auf der Bühne haben Satanisten Musik gemacht, aber die war gar nicht so schön wie die vom HIM. Die Musik war so laut, dass sich meine Mama die Ohren zugehalten hat und außerdem hat der Sänger nur geschrien und so komische Laute gemacht, weil der nicht singen hat können. Der Sänger vom HIM kann das viel besser. Die Melitta und ich haben dann Durst bekommen und außerdem haben wir den Lärm nicht ausgehalten und wollten aus der Halle hinaus. Aber wir haben uns das nicht getraut zu sagen, weil wenn das ein Satanist gehört hätte, dass wir Blackmetaller sind, obwohl uns die Musik zu laut und zu wenig schön ist, hätte er das nicht verstanden und uns geopfert. Also sind wir mit meiner Mama zum Getränkestand gegangen. Die Mama hat uns immer an der Hand gehalten, weil sie gesagt hat, dass man ja nie weiß, was so verrückte Satanisten mit kleinen Mädchen machen. Die Melitta und ich wissen das aber. Mädchen werden von Satanisten nämlich in einem Ritual mit ganz viel Blut entjungfert. Aber die Mama ist ja blöd und weiß außerdem nicht, dass wir uns das gar nichts ausmachen würde. Die Melitta und ich haben uns beim Getränkestand Bier bestellt, weil alle Satanisten immer Bier trinken. Die Mama hat das aber nicht lassen und dem Satanisten hinter dem Stand gesagt, dass er uns kein Bier geben darf, weil wir erst 12 Jahre alt sind. Der Satanist hat gefragt, was wir dann trinken wollen, und meine Mama hat Orangensaft bestellt. Ich glaube, sie war schon ganz beleidigt. Die Mama versteht halt nichts von Blackmetal. Der Satanist hinter dem Getränkestand hat die Mama auch beleidigt angeschaut und gesagt, dass das ein Konzert und keine Kindergeburtstagsparty ist. Die anderen Satanisten, die mit einem Bier in der Hand um den Getränkestand herumgelungert sind haben lieb und freundlich gelacht. Ich glaube, die haben verstanden, dass unsere Mama einfach zu blöd und zu alt für Blackmetal ist. Die Mama hat dann doch keinen Orangensaft gekauft, sondern uns nur schnell an der Hand weitergezogen. Sie hat ganz beleidigt geschaut.
In die Halle sind wir zum Glück nicht mehr gegangen, weil die Musik meiner Mama auch zu laut war. Also sind wir vor der Halle herumgestanden, wo noch immer ein paar Satanisten bei ihren Autos gesessen sind oder am Boden. Alle haben geraucht und die Melitta und ich wollten auch eine rauchen, aber das hätte uns die Mama nicht erlaubt und außerdem darf die Mama nicht wissen, dass wir böse sind und schon rauchen. Deshalb haben wir zu meiner Mama gesagt, dass wir aufs Klo gehen. Zum Glück hat sie uns alleine gehen lassen. Wir haben uns zusammen vorm Damenklo versteckt und uns eine Marlboro Light angezündet. Die Melitta hat richtig gezittert, weil sie so Angst gehabt hat, dass uns unsere Mama entdecken könnte. Wo wir die Zigarette schon fast fertiggeraucht haben, ist plötzlich ein Satanist zu uns her gekommen. Er war ganz groß und dünn und blond und hatte eine Brille auf. Wir waren schon ganz aufgeregt, weil wir nicht gewusst haben, was er von uns will. Der Satanist hat zu uns gesagt, dass er der Sänger von den Cradle Of Filth ist, und die sind ganz berühmt, das weiß sogar ich. Deshalb waren wir natürlich noch viel mehr aufgeregt und die Melitta hat sich gleich ein Autogramm geben lassen. Dann hat mich der Sänger von den Cradle of Filth gefragt, ob ich Lust hätte, mit ihm mit aufs Klo zu kommen. Ich habe noch mehr gezittert als die Melitta und bin mit ihm mit aufs Klo gegangen. [...] Ich habe ihn gefragt, ob er mich jetzt liebt. Er hat gesagt, dass er mich heiraten will. Dann hat er gelacht und ist gegangen und hat mich ganz alleine am Klo stehen lassen. Ich war ganz stolz, weil jetzt war ich endlich keine Jungfrau mehr und außerdem habe ich mit dem Sänger von Cradle of Filth Sex gehabt. Ich habe gleich noch eine Zigarette angezündet, weil sie in den Filmen nach dem Sex auch immer rauchen. Die Melitta hat vor dem Klo auf mich gewartet und ich habe ihr gleich alles ganz aufgeregt erzählt.
Die Melitta und ich sind dann beide wieder zu meiner Mama hingegangen, die noch immer ganz beleidigt dreingeschaut hat. Die Mama hat uns gefragt, ob wir geraucht haben, weil wir so lange gebraucht haben, aber wir haben gesagt, dass das die anderen Satanisten waren. Die Mama hat uns das aber nicht geglaubt. Dann hat sie mich gefragt, warum ich so blöd grinse und ich habe ihr erzählt, dass ich mich freue, weil ich von einem berühmten Sänger entjungfert worden bin. Der Sänger ist zwar nicht so hübsch wie der von den coolen Crazy Town, aber ich habe mich richtig in ihn verliebt. Ich habe meiner Mama auch ganz lässig erzählt, dass ich jetzt erwachsen bin und den Sänger heiraten werde. Die Mama hat noch beleidigter geschaut und ihr Mund hat gezittert und dann hat sie mir vor den ganzen Satanisten eine Ohrfeige gegeben und böse Sachen wie 'Schlampe' und 'so jung und schon eine Hure' gesagt. Sie hat auch gesagt, dass so ein Blödsinn typisch für mich ist und sie mit meiner Psychiaterin drüber reden wird. Dann hat sie noch mehr geschimpft und die Melitta und mich ins Auto gezerrt. Ganz schnell sind wir heimgefahren und die Mama hat die ganze Zeit geschrien. Sie hat gesagt, dass ich nie wieder alleine wohin darf. Dann hat sie die Melitta heimgeführt, weil sie so einen Grant gehabt hat und daheim mit dem Papa geredet. Der Papa hat gesagt, dass ich Hausarrest habe und zum Arzt muss ich auch, weil ich eine Krankheit haben könnte. Ganz komisch hat er das gesagt. Ich habe ganz laut geweint, weil ich keine Krankheit haben mag. Meine Eltern machen mir immer jede Freude kaputt. Dann habe ich mich in mein Zimmer eingesperrt und das Licht ausgemacht und Kerzen angezündet und vor meinem Eminem Poster zu Satan gebetet. Dem Satan habe ich gesagt, dass er meine Eltern umbringen soll, weil sie so blöd sind. Die Melitta sagt, dass das Ritual mit dem Eminem Poster immer funktioniert, weil sie das auch schon ganz oft gemacht hat. Ich will auch so cool sein wie die Melitta.
In Satan we trust
Claudy6666


Quelle: www.planetheavymetal.de